EU: 2017 mehr Milchprodukte exportiert, weniger importiert

HANDEL / KAFFEE: Heiß wie die Hölle

Pompeji Informationen.

Die Scheu vor den teuren Marmorklippen - der Bau kostete einschließlich Grundstück 1,6 Millionen Mark - rührt jedoch von den Geräuschen her, die täglich mehrmals an: das Alsterufer schallen. Einteilung. Für die Klassifikation von Rohstoffen gibt es unterschiedliche Systeme. Häufig genutzte Kriterien zur systematischen Einteilung sind ihre natürlichen Eigenschaften, der Grad der Verarbeitung und der Regenerierbarkeit, die Herkunft und der Verwendungszweck.

Durch harte Arbeit, Fleiß und Sparsamkeit wird man reich

Besonders Königinnen zeigen eine abweichende Gestalt. Wie bei den übrigen Taillenwespen ist auch bei den Ameisen das erste Abdomensegment mit dem letzten Thoraxsegment verwachsen und bildet eine Wespentaille. Die Ausprägung des Hinterleibsstiels ist bei den Ameisen einzigartig und bildet daher das entscheidende Bestimmungsmerkmal: Das zweite Abdominalsegment, der Petiolus, oder das zweite und dritte Abdomensegment Postpetiolus zusammen wie beispielsweise bei Knotenameisen bilden einen stielartigen, knotigen oder schuppenartigen Fortsatz, das sogenannte Stielchen.

Der anatomische Hinterleib Abdomen bildet also einen Teil des mittleren Körperabschnitts oder Mesosoma , das Stielchen und den hinteren Körperabschnitt. Weil der letzte Körperabschnitt morphologisch nur aus einem Teil des Hinterleibs besteht, wird er zur Unterscheidung als Gaster bezeichnet.

Die geknieten Antennen sind die wichtigsten und vielfältigsten Sinnesorgane der Ameisen. Sie dienen hauptsächlich zum Tasten, Riechen und Schmecken. Ameisen können damit Temperaturänderungen, Luftströmungen und den Kohlendioxidgehalt der Luft wahrnehmen.

Wahrscheinlich ist auch der Feuchtesinn auf den Antennen zu finden. Die drei Stirnaugen Ocelli sind bei den geflügelten Geschlechtstieren vorhanden, bei den Arbeiterinnen fehlen sie oder sind funktionsuntüchtig Ausnahme: Bei einer Reihe von Arten wurde das Sehen von Farben nachgewiesen. Meist sind nur zwei unterschiedlich farbempfindliche Sehpigmente vorhanden bichromatisches Sehen , viele Gruppen z.

Blattschneiderameisen sind sogar farbenblind. Diese Fähigkeit dient vermutlich der Orientierung im Gelände nachgewiesen bei der Wüstenameise Cataglyphis. Sie können Hell und Dunkel unterscheiden und ebenfalls ultraviolettes und polarisiertes Licht wahrnehmen.

Sie scheinen jedoch keinen wesentlichen Einfluss auf die Orientierungsfähigkeit zu haben. Möglicherweise unterstützen die Stirnaugen nur die Fähigkeiten der Komplexaugen. Die Oberkiefer können vielfältig eingesetzt werden. Die sechs Beine besitzen je zwei Klauen und einen dazwischenliegenden Haftapparat.

Die Klauen bieten besten Halt auf rauem Untergrund, während der Haftapparat es dem Tier erlaubt, selbst an senkrechten Glasscheiben hochzuklettern. Der Darmtrakt besitzt den für soziale Hautflügler typischen Kropf, eine dehnbare Erweiterung am Ende des Vorderdarms, die durch ein Ventil Ventiltrichter mit dem Mitteldarm in Verbindung steht.

Ameisen besitzen zahlreiche Drüsen. Die Metapleuraldrüse ist ein einzigartiges Kennzeichen dieser Gruppe. Sie produziert antibiotisch wirksame Substanzen, wodurch den Tieren ein Leben im feuchten Untergrund möglich wird. Meistens wird das Gift auf das Opfer versprüht. Einige Arten wie die Feuerameisen besitzen einen Giftstachel.

Arten der Unterfamilie Formicinae benutzen Ameisensäure zur Verteidigung. Ameisensäuredampf wirkt als Atemgift für viele Kleintiere tödlich. Die meisten anderen Ameisen benutzen Gifte aus zum Teil komplexen Proteingemischen , die neurotoxisch oder histolytisch wirken, teilweise verstärkt durch Histamine wie beispielsweise Ameisen der Gattung Myrmecia. Feuerameisen nutzen Alkaloide als Gifte. Neben Giften für Angriff oder Verteidigung können auch Alarmsubstanzen und Lockstoffe enthalten sein, durch die Artgenossen benachrichtigt werden können.

Die ursprüngliche Ernährungsweise der Ameisen ist diejenige als Räuber, in der Fachsprache auch Prädator genannt. Sehr viele Ameisenarten haben sich als ergänzende oder alternative Nahrungsquelle zuckerreiche Pflanzensäfte erschlossen, die sie direkt, zum Beispiel an extrafloralen Nektarien , häufiger aber an zuckerreichen Ausscheidungen von Pflanzensaugern aus der Ordnung der Schnabelkerfe , Honigtau genannt, ernten. Einige Ameisenarten haben sich auf eine Ernährung durch Samen spezialisiert, die sich von anderen pflanzlichen Geweben durch hohen Protein- und Fettgehalt unterscheiden und dadurch tierischem Gewebe ähnlicher sind.

Eigentlich pflanzenfressende phytophage Arten, die zum Beispiel grüne Blätter nutzen würden, gibt es aber nicht — mit Ausnahme der Blattschneiderameisen , die aber nicht die Pflanzen selbst verwerten, sondern auf ihnen Pilze züchten.

Die tatsächliche Ernährung von Ameisenvölkern im Freiland festzustellen ist extrem schwierig, weil viele Arten zahlreiche Nahrungsquellen, viele davon aber nur in sehr geringen Mengen oder opportunistisch, je nach Angebot, ausnutzen. Echte Omnivorie ist bei Ameisen eher selten.

Bekannte Beispiele sind die Rote Feuerameise Solenopsis invicta [22] oder die Pharaoameise Monomorium pharaonis [23] wie auch einige andere, als Schädlinge klassifizierte Arten.

In diesem Sinne ist die wohl bekannteste heimische Ameisenart, die Rote Waldameise , auch ein Allesfresser. Ihre Nahrung besteht vor allem aus Insekten z. Raupen , Schmetterlingen , Fliegen und anderen wirbellosen Tieren z.

Daneben werden auch Ausscheidungen verschiedener Pflanzensäftesauger Honigtau genutzt. Bei einer nahe verwandten Art Formica aquilonia in Finnland machte die Ernährung durch Honigtau zum Beispiel etwa 80 bis 90 Prozent der gesamten Energiemenge aus, fast der gesamte Rest waren räuberisch erbeutete Insekten und andere Arthropoden.

Honigtau 62 Prozent v. Daneben ernähren sich einige Arten auch von frischem Aas. Einige Ameisenarten haben sich auf bestimmte Beutetiere spezialisiert. Nomadisch lebende Ameisenarten, wie die Treiber-, Wander- und Amazonenameisen, jagen als gesamtes Volk. Dabei bilden beispielsweise die Wanderameisen Fronten, die nicht selten 14 bis 20 Meter breit werden können.

Neben diversen Wirbellosen erbeuten sie gelegentlich auch nestjunge Vögel , kleine Säugetiere und Schlangen. Viele Ameisenarten leben mit pflanzensaftsaugenden Insekten in Symbiose Trophobiose genannt, da Ameisen Schutz gegen Nahrung gewähren und somit in gegenseitiger Abhängigkeit.

Die Trophobionten sind myrmekophil , die Ameisen meist aphidophil , d. Phloem ist reich an Kohlenhydraten , enthält aber nur sehr wenig Protein. Phloemsauger verbrauchen deshalb nur circa zehn Prozent der Kohlenhydrate; der Überschuss wird als zuckerreicher Honigtau — wichtigste Kohlenhydratquelle der Ameisen — ausgeschieden.

Manche Ameisenarten lassen die Blattläuse in ihrem Nest überwintern oder tragen deren Eier in ihr Nest, um sie vor Kälte zu schützen. Vom Regen fortgespülte Larven werden von den Ameisen gesucht und zurückgeholt. Manche Ameisen suchen gezielt nach Blattsaugern und versetzen sie auf von den Pflanzensaugern bevorzugte Pflanzen.

Es wurden Kriege zwischen verschiedenen Ameisenstaaten beobachtet, in denen um die Vorherrschaft über Läuseherden gekämpft wurde. Weniger spezialisierte Ernteameisen wie Vertreter von Pheidole oder Tetramorium sind nicht nur auf Pflanzensamen angewiesen und nutzen auch andere Nahrungsangebote. Zu dieser Gruppe zählen die Elaiosom -fressenden Ameisen, z. Die Samenausbreitung findet an diesen Pflanzen durch Ameisen statt Myrmekochorie.

Die meist sehr kleinen Samen werden im Ganzen wegtransportiert und mithin verbreitet, aber nur das Elaiosom verwertet. Diebe oder Gelegenheitsdiebe bauen Gänge in fremde Nester oder gar Brutkammern und verschleppen die fremde Brut, um sie später zu verzehren. Dieser Kleptoparasitismus wurde beispielsweise bei der in Europa eingeschleppten und in mehreren Staaten meldepflichtigen Pharaoameise Monomorium pharaonis und der Gelben Diebsameise Solenopsis fugax beobachtet.

Einige Ameisenarten der Tribus Attini züchten Pilze. Dazu gehören die südamerikanischen Blattschneiderameisen der Gattungen Atta und Acromyrmex , die in ihren bis zu acht Meter tiefen, auch oberirdisch etwas erhöhten Nestern einen schimmelähnlichen Pilz Attamyces bromatificus [27] züchten und mit diesem und einem Bakterium in einer seltenen Dreiersymbiose leben.

Die Ameisen schaffen Blatt- und Pflanzenteile heran, zerkauen diese zu einer breiigen, weitestgehend Fungizid -freien Masse, die dann als spezieller Nährboden für die Pilze dient. Die dritten in der Dreiersymbiose sind Bakterien der Gattung Streptomyces , die an der Unterseite der Ameisen ihren Lebensraum haben und antibakterielle und fungizide Stoffe produzieren.

Damit schützen die Ameisen ihre Pilze vor hochspezialisierten Parasiten wie den zu den Schlauchpilzen gehörenden Escovopsis -Arten, die die Ernte der Ameisen bedrohen. Die Ameisen zählen zu den eusozialen staatenbildenden Insekten. Staaten mit nur einer Königin können in der Regel nur so alt werden wie die Königin selbst, da nach deren Tod keine Eier mehr gelegt werden.

Inzwischen sind aber zahlreiche Arten mit abweichenden Lebenszyklen bekannt, einige Beispiele sind im Kapitel Kasten und Typen weiter unten aufgeführt. Bei zahlreichen Arten sind die Königinnen flügellos und ähneln Arbeiterinnen, bei einigen von ihnen kommt es auch bereits innerhalb des Nests zur Paarung. Werden dann neue Kolonien durch Teilung oder Sprossung, d.

Der Verwandtschaftsgrad der Arbeiterinnen innerhalb einer Kolonie, im theoretischen Idealfall 0,75, kann auf nahezu jeden Wert bis nahe 0 fallen. Einige Ameisenarten verbinden zahlreiche Königinnen pro Volk Polygynie mit zahlreichen Neststandorten pro Volk, wobei neue Nester durch Sprossung gebildet werden Polydomie.

Diese Arten können gewaltige Superkolonien bilden, die sich über Tausende von Kilometern erstrecken und Milliarden von Individuen umfassen, insbesondere dann, wenn die Ameisen als Neozoen in Gebiete eingeschleppt werden, in denen sie vorher nicht heimisch waren.

Bei der aus Südamerika stammenden Art Linepithema humile wurden an den Küsten des Mittelmeeres und des Atlantiks zwei solche Superkolonien festgestellt, von denen sich eine von Norditalien bis nach Galicien, auf über Kilometer Küstenlinie erstreckt.

Der typische Insektenstaat besteht aus Individuen verschiedener Kasten , fast ausnahmslos Weibchen: Königinnen sowie Arbeiterinnen bzw. Gewöhnlich ist nur ein Individuum oder sind wenige Individuen eines Ameisenstaates fruchtbare Weibchen Monogynie bzw. Oligogynie , manchmal aber auch mehrere tausend Polygynie. Neben den Arbeiterinnen und den Königinnen gibt es noch die geflügelten Männchen.

Man kann sie beim Hochzeitsflug beobachten. Männchen entstehen nur, um die Jungköniginnen zu begatten. Es gibt allerdings auch bei den sozialparasitären Arten kleine Zwergköniginnen Mikrogyne , die ihre Flügel behalten.

Königinnen mit typischer Arbeiterinnengestalt sind die Ergatomorphen. Bei vielen Ameisenarten gibt es intermorphe Weibchen, die anatomisch eine Zwischenform sind keine Flügel, aber voll entwickelte Keimdrüsen. Alle drei Formen können theoretisch sowohl als Königin als auch als Arbeiterin fungieren. Zusätzlich gibt es sehr viele Ameisenarten mit fortpflanzungsfähigen Arbeiterinnen, welche schwach entwickelte Keimdrüsen, leicht unterentwickelte Eierschläuche und meistens gar keinen oder einen stark zurückgebildeten Samensack Receptaculum seminis haben.

Sie kommen beispielsweise in monogynen Staaten zum Einsatz, wenn die Königin stirbt. Da aber Arbeiterinnen nicht begattet werden, können sie ihre Eier nicht befruchten, und diese kommen daher auf eingeschlechtlichem parthenogenen Weg zustande.

Deshalb entstehen aus den Eiern der Arbeiterinnen immer nur Männchen. Eine extrem ausgeprägte Arbeiterinnenkaste sind die sogenannten Honigtöpfe der nordamerikanischen Honigtopfameisen -Gattung Myrmecocystus , der Schuppenameisen und in abgeschwächter Form der südeuropäischen Art Proformica nasuta , bei denen Tiere als Nahrungsspeicher fungieren: Ihr Kropf füllt die gesamte Gaster aus und wird mit Honig angefüllt.

Generell entstehen aus Eiern mit einfachem haploidem Chromosomensatz Männchen, während aus Eiern mit doppeltem diploidem Chromosomensatz Weibchen entstehen. Ob aus einem Weibchen eine fruchtbare Königin wird oder eine unfruchtbare Arbeiterin und inwiefern weitere Differenzierungen innerhalb der Arbeiterklasse geschehen, hängt von zahlreichen Faktoren ab, die während der Larvalentwicklung Einfluss nehmen.

Hölldobler nennt folgende Faktoren, die sich auf die Entwicklung jedes Individuums Differenzierung auswirken: Oft wird die Entwicklung des Individuums von einer Kombination dieser Faktoren beeinflusst. So können bei Myrmica ruginodis nur Larven, die der Winterkälte ausgesetzt waren, überhaupt zu Königinnen heranwachsen.

Leichtere Larven und solche, die nicht der Winterkälte ausgesetzt werden, entwickeln sich zu Arbeiterinnen. Nach der Winterstarre wärmt sich die Königin zunächst drei bis acht Tage auf und beginnt dann mit der Eiablage mehrere hundert täglich, bis zu Eier bei der Roten Waldameise. Bei den meisten Arten sind es zuallererst Eier von Geschlechtstieren Männchen oder Jungköniginnen , da spät geschlüpfte Königinnen nur geringe Chancen haben, einen neuen Staat zu gründen und somit die Art zu erhalten.

Ameisen haben wie alle staatenbildenden Hautflügler Hymenoptera keine Geschlechtschromosomen. Die Königin kann entscheiden, ob aus einem Ei ein Weibchen oder ein Männchen werden soll, je nachdem, ob sie das Ei in ihren Eileitern mit der Samenspritze besprüht oder nicht.

Es ist noch ungeklärt, wie die Königin diese Entscheidung trifft. Es gibt zuweilen am Beispiel der kleinen Waldameise auch Königinneneier. Diese Eier werden nicht gelegt, um Nachkommen zu zeugen, sondern dienen als Nähreier, mit denen später die Larven gefüttert werden. Ameiseneier sind meistens weichschalige, gestreckte Ellipsoide von bis zu einem Millimeter Länge. Nach der Eiablage tragen die Brutpflegerinnen die Eier mittels ihrer Mandibeln in die Brutkammern, in denen geeignete Temperatur und Luftfeuchtigkeit herrschen.

Die Brutpflegerinnen belecken und bespeicheln die Eier immer wieder, um sie sauber zu halten und vor dem Austrocknen zu schützen. Bei manchen Arten fressen die Arbeiterinnen einen Teil der unbefruchteten Eier, falls sonst zu viele Männchen entstünden.

Sie sind mit Ausnahme der Kopfkapsel weichhäutig, meist leicht behaart und je nach Art mehr oder weniger beweglich. Sie sind beinlos, auch Augen werden nicht ausgebildet. Brutpflegerinnen transportieren die Larven mancher Arten in die Sonne, füttern sie über ihren Kropf und reinigen sie, damit sie nicht austrocknen oder Pilze ansetzen.

Da imaginale Ameisen aufgrund der Struktur ihres Kropfes nur flüssige oder ganz fein zerkleinerte Nahrung aufnehmen können, spielt auch der umgekehrte Weg eine Rolle: Bei den meisten Ameisenarten ist die Ernährung der geschlüpften Larven und deren Lage zur Königin für die Ausbildung von Geschlechtstieren wichtig.

Nur sehr reichlich ernährte Larven können sich zu Königinnen entwickeln. Alle Eier auch Königinneneier , die sich sehr nahe bei der Königin befinden, entwickeln sich meist zu Arbeiterinnen. Dies ist durch von der Königin abgegebene Pheromone erklärbar. Auch die Männchen erhalten eine spezielle Nahrung. Während frühere Bearbeiter eine zusätzliche genetische Basis der Kastendetermination als unsicher einstuften, gibt es heute bei zahlreichen Arten ernsthafte Hinweise darauf.

Wie typisch für alle Taillenwespen , sammeln die Larven die unverdaulichen Nahrungsreste im sogenannten Kotsack, der sich am Ende des Mitteldarms befindet.

Erst am Ende der Larvenzeit ist die Verbindung zum After vollständig ausgebildet, so dass der Inhalt des Kotsacks bei der Umwandlung zur Puppe als sogenanntes Meconium entsorgt werden kann. Bei solchen Ameisen, deren Puppen in Kokons liegen, wird der Larvenkot durch einen schwarzen Punkt am caudalen Pol der Puppenhülle sichtbar, sobald zwischen Darm und Magen eine Verbindung entstanden ist.

Das gesamte Wachstum der Ameisen ist wie bei allen holometabolen Insekten auf Häutungsvorgänge, und damit auf das Larvenstadium, beschränkt. Die Larven entwickeln sich meist schnell: Die Larven der Roten Waldameise können sich innerhalb von acht Tagen verpuppen.

Im Puppenstadium nimmt die Ameise keine Nahrung mehr auf und verharrt völlig regungslos. Die Larven der meisten Schuppen- und Urameisen spinnen sich vor dem Verpuppen mittels eines aus ihren Labialdrüsen austretenden Spinndrüsensekretes in eine trockene Hülle Kokon ein.

Die Larven der Knotenameisen verpuppen sich hingegen ohne Kokon. Die Puppenkokons werden von den Brutpflegerinnen an die günstigsten Standorte transportiert und gepflegt. Auch helfen sie beim Schlüpfen und Füttern und reinigen die junge Ameise noch einige Tage lang, bis deren Chitinpanzer gehärtet und nachgedunkelt ist. Sind die Jungköniginnen und Männchen geschlüpft bei den heimischen Arten Anfang Mai , so bereitet sich der gesamte Staat auf den Hochzeitsflug vor.

Die geflügelten Geschlechtstiere verspüren immer mehr den Drang, auf hohe Punkte wie etwa Grashalme, Hügel oder Bäume zu klettern. Arbeiterinnen passen auf, dass sich die Geschlechtstiere nicht zu weit vom Nest fortbewegen, und holen sie notfalls in den Bau zurück.

Zu einem artspezifischen Zeitpunkt, der vermutlich von bestimmten Luftströmungen, Lichtverhältnissen und Temperaturen abhängt, schwärmen alle Geschlechtstiere einer Art aus den verschiedenen Kolonien gleichzeitig zum Hochzeitsflug aus.

Einheimische Arten schwärmen meistens im Früh- oder Hochsommer. Vor allem tropische und subtropische Arten schwärmen zweimal im Jahr.

Durch das gemeinsame, synchronisierte Schwärmen wird der Kontakt von Geschlechtstieren aus verschiedenen Nestern, und damit Fremdbefruchtung, erleichtert. Bei vielen Ameisenarten sitzen die Jungköniginnen am Boden; sie locken männliche Geschlechtstiere über Lockstoffe Pheromone an. Bei einigen, wie zum Beispiel den Treiberameisen, dringen die Männchen dazu in eine andere Kolonie oder Bau ein, die Königinnen verlassen bei ihnen die Mutterkolonie niemals.

Bei anderen Arten bilden die Männchen Hochzeitsschwärme, in die die Jungköniginnen einfliegen, die Kopulation erfolgt bei ihnen noch im Flug oder unter dem Schwarm am Boden. Einige Stunden nach dem Hochzeitsflug sterben die Männchen, sie werden von den Arbeiterinnen dann als Nahrung betrachtet und in den Bau gebracht. Man unterscheidet bei Ameisenarten zwei prinzipiell unterschiedliche Arten der Staatengründung: Entweder wird eine neue Kolonie unabhängig durch ein weibliches Geschlechtstier die zukünftige Königin begründet, oder bei der Gründung wird die junge Königin bereits von Arbeiterinnen begleitet.

In diesem Fall entsteht eine neue Kolonie durch Nestteilung oder Sprossung aus einer schon bestehenden. Unabhängige Koloniegründung erfolgt meist aber nicht immer einzeln durch geflügelte Königinnen. Auch bei Arten mit Koloniegründung durch Nestteilung sind aber die männlichen Geschlechtstiere meist geflügelt, um Inzucht zu vermeiden. Auch bei Arten mit unabhängiger Koloniegründung können aber, zusätzlich zu den geflügelten Geschlechtstieren, ungeflügelte Königinnen oder Ersatz-Geschlechtstiere vorhanden sein, die hier nur die Lebensdauer einer bestehenden Kolonie über den Tod der Gründerin hinaus verlängern können.

Die häufigste Variante ist die selbstständige Staatengründung. Die Brut wird von ihr selbstständig gefüttert und gepflegt. Wenn ihre Kropfnahrung aufgebraucht ist, bauen sie ihre Fettreserven und kräftige Flugmuskulatur ab, die sie nach dem Hochzeitsflug nicht mehr benötigen, und sind dadurch in der Lage, Futtersekrete für die Larven herzustellen. So sind zum Beispiel Königinnen von Lasius niger durch eingelagerte Reservestoffe 15,5 Milligramm schwer, während frisch geschlüpfte Königinnen nur 4 Milligramm wiegen [37].

Reicht auch das nicht aus, so frisst die Königin einen Teil ihrer Eier, um diese wieder zu verwerten und sicherzustellen, dass sich zumindest einige Arbeiterinnen entwickeln und somit bei der Versorgung helfen können.

Daher müssen sie sich hin und wieder auf Nahrungssuche begeben. Mit den ersten geschlüpften Arbeiterinnen, die oft kleiner sind als die späteren, wird allmählich der neue Staat gegründet.

Die Arbeiterinnen übernehmen nun alle anderen Aufgaben, sei es die Brutpflege, die Nahrungssuche oder den Nestbau. Eine solche Koloniegründung kann auch gemeinsam durch mehrere Königinnen stattfinden genannt: Der daraus resultierende Staat bleibt dann entweder polygyn , oder die Königinnen entscheiden mittels Kämpfen über die Hierarchie, wobei nur die dominante fruchtbar bleibt und die anderen zu Arbeiterinnen werden, wenn nicht gar eine Königin alle anderen tötet, woraus sich nachträglich eine sogenannte funktionelle Monogynie ergibt.

Bei der Nesterteilung verlässt eine oder ein Gruppe von Jungköniginnen gemeinsam mit einer Gruppe von Arbeiterinnenen die mütterliche Kolonie. Durch den Startvorteil am Anfang ist bei ihnen die Sterblichkeit geringer. Da aber keine Ausbreitungsflüge durch Jungköniginnen mehr stattfinden, sind diese Arten in ihrer Ausbreitungsfähigkeit benachteiligt, so können sie zum Beispiel keine Inseln erreichen. Koloniegründung durch Kolonieteilung kommt zum Beispiel bei allen Treiberameisen , aber auch bei tausenden anderen Arten in fast allen Unterfamilien vor.

Einige Arten kombinieren auch beide Koloniegründungswege, zusätzlich zu den geflügelten Königinnen produzieren sie auch ungeflügelte Geschlechtstiere, die dann Tochterkolonien durch Sprossung begründen.

Einige Ameisenarten mit Koloniegründung durch Sprossung aus der Unterfamilie Ponerinae haben die Bildung einer eigenen Königinnen-Kaste sogar vollständig aufgeben. Bei den höheren Ameisen ist dies nicht mehr möglich, da bei ihnen Arbeiterinnen nicht mehr erfolgreich befruchtet werden können. Falls erfolgreich, werden sie von Arbeiterinnen in den Bau begleitet und gepflegt. Die neue Königin beginnt dann ebenfalls Eier zu legen. Neben der Gattung Formica tritt dies Verhalten beispielsweise auch bei der Feuerameise Solenopsis invicta oder bei Cataglyphis cursor auf.

Bei der unselbstständigen Staatengründung sucht sich eine Königin Arbeiterinnen von derselben oder auch fremden Arten. Sie schüchtert die Hilfskönigin ein und legt Eier in deren Erdhöhle. Daraufhin pflegt die Hilfskönigin beide Gelege.

Wenn die ersten Arbeiterinnen der abhängigen Königin geschlüpft sind, wird die Hilfskönigin getötet und deren Brut versklavt, sodass die Königin sich nun von den anderen Arbeiterinnen pflegen lässt. Diese Art von abhängiger Staatsgründung nennt man temporären Sozialparasitismus.

Hin und wieder kommt es vor, dass die parasitäre Königin ihre Wirtin leben lässt und sich so ein permanentes oder zeitweiliges Mischvolk entwickelt zum Beispiel bei der Säbelameise Strongylognathus testaceus und der Gemeinen Rasenameise Tetramorium caespitum. Eine andere Art des Sozialparasitismus, den Brutparasitismus , findet man bei der Arbeiterlosen Parasitenameise Tetramorium atratulum , ehemals Anergates atratulus. Manche Ameisenarten sind nicht in der Lage, selbstständig zu fressen oder Nestbautätigkeiten auszuführen.

Sie dringen in artfremde oder -eigene Nester ein und töten entweder alle dort lebenden Ameisen, um deren Bau für das eigene Volk zu nutzen, oder lassen nur die bald schlüpfenden Larven unversehrt, um sie als Sklaven aufzuziehen. Meistens werden bei dieser Form immer wieder Raubzüge unternommen, um sich ständig neue Sklaven zu besorgen. Sklavenhaltung findet man bei der Amazonenameise Polyergus rufescens und der Blutroten Raubameise Formica sanguinea Sklavenarten aus der Untergattung Serviformica , bei Harpagoxenus sublaevis Sklavenarten aus der Gattung Leptothorax , oder bei der Gattung Temnothorax ehemalige Gattungen Chalepoxenus und Myrmoxenus ; Sklavenarten aus der Gattung Temnothorax , sowie bei der Gattung Strongylognathus Sklavenarten aus der Gattung Tetramorium.

Bei 14 Bäumen bestand akute Umsturzgefahr, sodass sie umgehend entfernt wurden. Personen kamen dabei nicht zu Schaden.

Neben dem umgestürzten Baum fiel bei der Kontrolle aller weiteren Bäume der Anlage eine schief stehende Rosskastanie auf. Auch sie hatte keine Standfestigkeit mehr und musste gefällt werden.

Das Überleben in der Stadt wird zudem durch mangelhafte Pflanzung erschwert. Dringend notwendig ist es, betonte Körber, darauf zu achten, dass der Baum im richtigen Substrat und nicht zu tief gepflanzt wird, Stammschutz aufgetragen und ausreichend und zielgenau gewässert wird.

März hat zum 4. Angela von Lührte und Nicolas A. Hierzu wurden wissenschaftliche Abschlussarbeiten, u. Was ist Ästhetik bei Bäumen? Das ist vor allem eine Sache der Betrachtung des Menschen. Wer mag behaupten oder widersprechen, dass Bäume selbst ein Empfinden haben? Deshalb mag ich mich hier auch nur mit der Sicht des Menschen beschäftigen: Ästhetik hat mit Empfinden zu tun, mit Wohlgefallen, mit Bewunderung und mit Emotion.

Mit dem Begriff Ästhetik verbinden wir heute meist angenehme Wahrnehmungen, er könnte aber auch für unangenehme Emotionen wie Hass, Ärger oder Wut benutzt werden. Der Begriff soll auch hier im Sinne von Schönheit verwendet werden. Der Klimawandel verstärkt den Stress, dem die Gehölze im urbanen Umfeld ausgesetzt sind. Wie sich die Baumsortimente für die Begrünung von Städten und Kommunen weiter optimieren lassen, das war unter anderem Thema bei der diesjährigen Wintertagung des Bund deutscher Baumschulen BdB e.

Aktuelle Erkenntnisse stellte Prof. Die Eröffnung der Deutschen Baumpflegetage fällt auf den April und damit auf den internationalen Tag des Baumes. Und genau dies tun auch die Deutschen Baumpflegetage, wenn sie jedes Jahr Fachleute aus vielen Ländern nach Augsburg locken, die in der Fuggerstadt drei Tage lang neueste Erkenntnisse aus der Baumpflege diskutieren.

Auch bei der Jubiläumsveranstaltung vom April wird es international zugehen: Die Organisatoren erwarten Referenten aus sieben Nationen, die mehr als 40 Vorträge halten. Dirk Dujesiefken, Veranstalter der Deutschen Baumpflegetage.

In kleinen, schwer zugänglichen oder dicht bepflanzten Gärten ist für Bagger wenig Spielraum vorhanden. Wurzelstubben zu roden, wird dann zur kniffligen Aufgabe. Gerade in bebauten Gebieten herrschen schwierige Bedingungen, da es dort zumeist nur einen sehr begrenzten Raum für das Wurzelwerk gibt.

Der Boden ist häufig extrem verdichtet oder gar versiegelt, was automatisch eine Mangelversorgung mit Nährstoffen und oft auch Wasser zur Folge hat.

Selbst Gehölze, die in Parkanlagen oder privaten Gärten stehen, müssen kämpfen: Auch hier sind Spezialisten gefragt, die den Baum passgenau und perfekt vorbereiten, damit er den Transport gut übersteht.

Diese wird zukünftig den Schülern der Berufsschulen Hamburg Schatten spenden. Mit einem Tieflader wurde die Sumpf-Eiche Quercus palustris von Bad Zwischenahn nach Hamburg transportiert, um dort mit Hilfe von zwei Kränen an ihrem endgültigen Standort aufgestellt zu werden. Baumschule Lorenz von Ehren - LvE. Michael Schenk hingegen schon. An durchschnittlich , in den allermeisten Fällen gesunden städtischen Bäumen macht Schenk an jedem Arbeitstag seine Kontrolle.

Die Veranstaltung wird seit dem Die Tagung Nord findet am April in Bispingen in der Lüneburger Heide statt. Mal veranstaltet die FLL vom Auch in diesem Jahr konnten viele Themenwünsche und Anregungen der Teilnehmer bei der Programmplanung umgesetzt werden.

An den ersten beiden Tagen stehen aktuelle Fachfragen rund um die Verkehrssicherheit von Bäumen im Fokus. Schwerpunktthemen sind die aktuelle Rechtsprechung bei Bäumen in der Stadt und im Wald, besondere Herausforderungen bei Baumkontrollen sowie aktuelle Pflanzenkrankheiten.

Tag der Veranstaltung 1. Insbesondere bei sandigen und durchlässigen Böden lohnt es sich, die Wasserhaltekapazität mit TerraCottem Universal nachhaltig zu erhöhen.

Das Produkt enthält mineralische Wasserspeichergranulate, die rund fünf Liter Wasser pro g speichern und für Pflanzen verfügbar halten können. Einmal in den Boden eingearbeitet, bleiben die Granulate acht Jahre aktiv.

April finden die Deutschen Baumpflegetage in der Messe Augsburg statt. Zum Jubiläum erwarten die Organisatoren ein internationales Fachpublikum und viele Referenten, die einen Ausblick auf die Zukunft der Baumpflege geben. Traditionell trifft sich die Branche auch auf der Baumpflege-Messe und im Kletterforum.

Neben dem Wunsch, den Garten zu gestalten oder Früchte zu ernten, sind Hochzeiten oder Geburten beliebte Anlässe, sich einen Baum in den Garten zu pflanzen. Als Experte steht der Landschaftsgärtner mit Rat und Tat gern zur Seite, wenn es darum geht, einen Baum auszuwählen und fachgerecht zu pflanzen. Zuerst ist es wichtig, im Garten den Standort zu finden, an dem ein Baum sich im besten Sinne entfalten kann; der Baum sollte allerdings auch für den Standort geeignet sein.

Die Überarbeitung orientierte sich an aus der Öffentlichkeit eingebrachten Anregungen und Stellungnahmen sowie formalen Erfordernissen aus der Regelwerkslandschaft. Im Rahmen des offiziellen Einspruchsverfahrens vom Der Regelwerksausschuss wird nach dem öffentlichen Einspruchsverfahren in einer gesonderten Sitzung alle eingegangenen Stellungnahmen beraten. Seit einem Vierteljahrhundert prägt das Institut die nationale und internationale Baumpflege in vielerlei Hinsicht.

Offiziell ist Stobbe bereits seit dem 1. Januar neuer Geschäftsführer des IfB, die komplette Umstrukturierung der Geschäftsführung aber wurde erst zum Sommer abgeschlossen.

Mehrere Laubbäume waren offensichtlich vom ALB befallen. Damit gelten für Rodungsarbeiten nun die Grundsätze des Landschaftsbaus. Die Anforderungen an diese Arbeiten sind darin klar festgelegt. Hält man sich konsequent daran, ist die Frage, ob fachgerechte Rodungen mit der bisher gebräuchlichsten Methode, dem Fräsen, überhaupt noch ausgeführt werden können.

An rund 30 Bäumen im Stadtgebiet wurden grüne Bewässerungssäcke angebracht. Die Säcke werden morgens vom Bauhof mit circa 80 Liter Wasser gefüllt. Im Vergleich zu herkömmlichen Bewässerungsmethoden wird das Wurzelsystem der Bäume damit kontinuierlich versorgt. Die besonders pflegebedürftigen Bäume wurden von Markus Kuch, dem zuständigen Sachbearbeiter bei der Grünflächenverwaltung der Verbandsgemeinde Montabaur, ausgewählt.

Denn Wurzeln von Bäumen und unterirdische Versorgungsleitungen kommen sich naturgegeben ins Gehege. Durch die Erdarbeiten oder auch parkende Baufahrzeuge und gelagertes Material können die Bäume beschädigt werden und vorzeitig absterben. Um Bäume besser zu schützen, wollen die Behörden unter anderem die Kontrollen der Baustellen erhöhen und die Hinzuziehung von Baumsachverständigen häufiger anordnen. Das geht aus einem Bericht hervor, den die Grünen-Fraktion angefordert hat. Nach einer Vorstellung des aktuellen Standes von VTA wurden einfache Windkanalversuche vorgestellt, um Schwingungen auch bei statisch blasendem Wind nachzuweisen und mit Resonanzeffekten zu vergleichen.

Daraus wurden dann Folgerungen für das Auftreten hoher und tiefer Brüche bzw. Veranstaltungsjahr auch einige Neuerungen zu bieten: Der Veranstaltungsort hat sich von Waiblingen das Remstal hoch bewegt.

Nicht nur, dass Grün in der Stadt dem Auge gut tut und das Erscheinungsbild einer Stadt verbessert, Bäume übernehmen auch vielfältige Aufgaben. Trotzdem wurde ein wesentlicher Aspekt nicht erwähnt: Massaria kann durch unbedachte Baumpflege begünstigt oder hervorgerufen werden.

Werden Äste im inneren Kronenbereich reduziert, verringert sich die Menge des für die Photosynthese verfügbaren Lichts. Der betroffene Ast wird geschwächt. Als Folge der Schwächung steigt der Infektionsdruck. Der von der Einkürzung betroffene Ast wird von dem Pilz befallen und zersetzt.

Deshalb entspricht es den Gesetzen der Natur, dass geschwächte Äste stärker befallen werden und absterben. Im Jahr entstanden, konnte es im November des vergangenen Jahres auf 15 Jahre Dienst an der Wissenschaft zurückblicken. Es ist der erste Versuchsgarten in Deutschland für Bäume im urbanen Bereich.

Ziel des Langzeitprojektes ist die Klärung der Fragen: Wie entwickeln sich unterschiedliche Gehölze in Zeiten, die durch einen beschleunigten Klimawandel geprägt sind? Wie verhalten sich Bäume untereinander? Welche Bäume eignen sich zukünftig für Städte und Gemeinden? Zunächst muss die Hubarbeitsbühne technisch geprüft und in einem einwandfreien Zustand sein. Der Nutzer der Bühne sowie die am Boden zusätzlich notwendige Person müssen mit der Bedienung vertraut sein.

Wer die Teilnahme hieran nachweisen kann, erhält beim Ausleihen der Bühne lediglich noch eine Kurzunterweisung zum Modell. Es werden für das Stammversagen die kritische Schlankheit, kritische Höhlungen mit einfachen und mehrfachen Öffnungen sowie die geeigneten Messtechniken besprochen. Auch aus unserer Sicht problematische Methoden werden bewertet Versagenskriterien der verschiedenen Methoden gegenüber gestellt und die Besonderheiten einzelner Messtechniken vorgetragen.

Die Tagung wird, wie schon das Der Bund deutscher Baumschulen BdB e. Unter optimalen Standortbedingungen kann sie sehr alt werden. Wesentliche Kriterien für die Bewertung der Bäume ist ihre Robustheit gegenüber den typischen Standortproblemen in Städten. Jetzt im Herbst, wenn sich mit der Laubfärbung auch das Gesicht der Städte wandelt, wird noch einmal deutlich, welche gestalterische Bedeutung lebendige Pflanzen haben.

Für die Städte stellen sich damit neue Aufgaben: Sicher gehört diese etwa Jahre alte Linde, deutschlandweit bekannt unter dem Namen Ziegelhoflinde, zu den ältesten Linden in Baden Württemberg. Ihr Stammumfang von etwa 9. Und die Linde lebt!

Und sie benötigt ausreichend Rinde bzw. Ihr Zustand ist also so schlecht, dass ihre Stand- und Bruchsicherheit nicht mehr gewährleistet ist.

Häufig ist ein Pilzbefall die Ursache dafür. Um Ersatzpflanzungen und verbliebene Bäume, also den Baumstandort ganz grundsätzlich, zu schützen, ist es notwendig, den Stubben inklusive aller Seitenwurzeln zu entfernen. Denn im Wurzelholz lauern oft die schadbringenden parasitären Pilze, die lebendes Holz besiedeln und abbauen, wie beispielsweise unterschiedliche Arten des Hallimasch [ Nach den geltenden Regelwerken dürfen Starkastschnitte nur in Ausnahmefällen durchgeführt werden, da sie dem Baum Schaden zufügen, zahlreiche negative Auswirkungen haben.

Lassen Sie daher nur Fachleute an Ihre Bäume! Ausgelöst durch die dichte Bebauung und versiegelte Flächen entstehen in der Stadt Hitzeinseln, die wie Wärmespeicher wirken und ein Abkühlen auch in der Nacht verhindern. Angesichts der aktuellen Situation in den Städten müssen die Kommunen darauf achten, dass die vorhandenen Grünflächen auch ausreichend bewässert sind. Damit wird sichergestellt, dass diese grünen Oasen in mancher städtischen Betonwüste den pflanzentypischen Verdunstungskälte-Effekt aufrecht erhalten können und damit Abkühlungszonen nicht verloren gehen.

Nicht nur die Kosten, die für dessen Anschaffung, für die Pflanzung und die Pflege anfallen, sind dabei zu rechnen. Die Blätter absorbieren Feinstaub und produzieren Sauerstoff. Die Baumkronen spenden Schatten und kühlen durch Wasserverdunstung.

In der Vergangenheit wurden hier im Zuge des alljährlichen Formschnitts die jeweils neuen Austriebe zurückgenommen. Über Jahrzehnte hinweg war das Wachstum der Bäume jedoch unterschiedlich. Jüngere Nachpflanzungen sorgten zudem für einen anderen Habitus. Durch den Pflegeschnitt wird dies jetzt korrigiert.

Dafür muss allerdings bis in den Astbereich eingegriffen werden. Nun ist der erste Teil der Sanierungsarbeiten abgeschlossen, morsche, nicht mehr standfeste Bäume wurden beseitigt, andere Linden beschnitten und saniert.

Der Teil de Allee, wo die alten Bäume in Viererreihen stehen, bleibt nach wie vor gesperrt. In diesem Bereich wird von fachlicher Seite noch erheblicher Sanierungsbedarf gesehen. Zigtausende Bäume wurden beschädigt, viele sogar entwurzelt. Dazu gehört auch die Intensivierung der Baumkontrolle und Baumpflege. Mai legte die Bundesregierung den ersten Monitoring-Bericht zu Klimawirkungen und Anpassung vor. Umweltministerin Barbara Hendricks betonte anlässlich der Veröffentlichung: Klimawandel findet auch in Deutschland statt und er wirkt in viele Bereiche des täglichen Lebens hinein.

Die Anpassung an den Klimawandel geht uns daher alle an. Der Bericht zeigt auf, wo wir besonders gefordert sind.

So können wir als Bund den Risiken des Klimawandels besser begegnen und gezielt dort aktiv werden, wo sich die Folgen des Klimawandels besonders bemerkbar machen, zum Beispiel in Städten. Beim Hitzewarnsystem sind wir zum Beispiel schon auf einem sehr guten Weg. Zu berücksichtigende Faktoren sind dabei das Abschottungsverhalten und die Entwicklung des Baumes.

In Bezug auf die Abschottung wurde bereits festgestellt und ist in der ZTV-Baumpflege beschrieben, dass vor allem beim heranwachsenden Baum oder beim stabilen Altbaum keine Äste über 5 cm bei schlecht abschottenden Baumarten bzw. In der Praxis zeigt sich die gute Gepflogenheit in der Baumpflege, Äste einzukürzen und auf einen Versorgungsast abzuleiten.

Allem Anschein nach wird dies aber zu häufig durchgeführt. Während die denkmalgeschützte Lindenallee im Ottomar-von-Reden-Park in Hannover-Gehrden mangels Juchtenkäfer letztendlich abgeholzt wurde, sorgte der streng geschützte Osmoderma eremita in Hannover-Herrenhausen dafür, dass man sich Gedanken um den Erhalt der dortigen Berggarten-Allee machen musste, da einer Fällung der Allee der Juchtenkäfer im Wege stand. Rückblick auf ein erfolgreiches Seminar - Wissensvermittlung auf höchstem Niveau.

Die Stimmung war wie immer herzlich und heiter, geprägt von einer Mischung aus Humor und hoher Wissenschaft in verständlicher Darbietung.

Intensiv half bei Forschung und Abwicklung Dr. Die über viele Jahre gewachsenen grünen Mitbewohner sind erhaltenswert, da sie Klima, Luft- und Lebensqualität verbessern. Den Bäumen kommt hier ausgerechnet moderne Technik zu Hilfe. Bäume in der Stadt müssen eine Menge aushalten. Für den Menschen reinigen sie die Luft, spenden Schatten und strahlen Ruhe aus — doch für die Bäume bedeutet das Stadtleben oft Stress: Sie sind mit Abgasen konfrontiert, haben oft Probleme durch Abstrahlung und meistens wenig Platz zum Wachsen.

Substanzen wie Streusalz, Abwasser und Hundeurin setzen ihnen ebenfalls zu. Und es gibt Menschen, die genau diese Herausforderungen suchen. Sein Unternehmen arbeitet erfolgreich daran, Bäume dort wachsen zu lassen, wo sie es natürlicherweise nicht schaffen würden. BSI Baumservice hat in vielen Projekten, die in niederländischen Städten und auch international umgesetzt werden, gezeigt, dass eine nachhaltige Begrünung urbaner Räume möglich ist.

Ob aus Unwissenheit oder reiner Bequemlichkeit sei dahingestellt. Gelangt das Salz mit verspritztem Schnee oder Wasser direkt auf die Pflanzen, kommt es zu Kontaktschäden z.

Schäden an der Vegetation zeigen sich daher erst zeitverzögert. Als Stadtbaum der Zukunft trotzte der aus wärmeren Gefilden stammende Ahorn auch starkem Frost, während der Zürgelbaum nur im Weinbauklima Frankens problemlos überlebte. Ihr Fazit nach den ersten vier Jahren: Ungarische Eiche und Hainbuche gedeihen vor allem im warmen Franken gut. Die Ulmensorte 'Lobel' zeigt sich im niederschlagsreichen Kempten als wuchsstark. Im kühlen, nordbayerischen Hof setzte sich die Magnolie durch.

Denn sowohl die Umwelt, als auch das Stadt- und Landschaftsbild werden durch die Gehölze positiv beeinflusst. An einem Ort, den man derart gestaltet, ist man angekommen und verwurzelt. Manchmal muss man sich allerdings leider auch wieder von seinen Bäumen trennen: Stadtbäume können durch eine gezielte Nährstoffversorgung revitalisiert werden. Sie ermöglichen durch ihre Farb-, Form- und Wuchsvielfalt eine individuelle Gestaltung des Öffentlichen Grüns, verbessern das städtische Makro- und Mikroklima, binden Schadstoffe und sind Lebensraum für zahlreiche Organismen.

Ungünstige Wachstumsbedingungen und komplexe Stressfaktoren an urbanen Standorten können die Stadtbäume allerdings belasten und schädigen. Mittels gezielter Zugabe von Nährstoffen in Kombination mit nützlichen Mikroorganismen und speziellen Biostimulanzien können Entwicklung und Widerstandskraft von Stadtbäumen nachhaltig gesteigert werden.

Der Mitarbeiter des Grünflächenamtes war Ende November zu einer Geldstrafe von Euro verurteilt worden, weil er nach Auffassung des Amtsgerichts den Sturz einer maroden Kastanie hätte verhindern können. Bei dem Unglück kam eine Jährige zu Tode.. Seit einigen Jahren sorgt dieses visionäre norditalienische Projekt im Wortsinne für Auf-. Mehr als Zuhörerinnen und Zuhörer aus den Bereichen Baumpflege und Grünflächenmanagement sind von dem Projekt fasziniert.

Mittlerweile gibt es mehr unterirdische Infrastruktur. Da Leitungen keine drückenden Wurzeln mögen, gilt es Lösungen zu finden, mit deren Hilfe Bäume auch in Bereichen mit Unterflurleitungen gepflanzt werden können, sowie Rohre im Boden vor Beschädigungen durch Wurzeln noch stehender älterer Bäume zu schützen sind. Auf der anderen Seite aber haben Bäume an vielen städtischen Standorten stark erschwerte Bedingungen für die Wasseraufnahme.

Bedenkt man, dass das Wurzelwerk eines gesunden Baumes ungefähr dem Volumen seiner Krone entsprechen muss, um den Baum ausreichend zu versorgen, wird deutlich, wie kritisch allein die räumlichen Verhältnisse oft sind.

Im Vordergrund des Seminars steht der Praxisbezug. Rückblick auf das Jubiläumsseminar - 20 Jahre Wissensvermittlung auf höchstem Niveau. Das hielt das Team nicht ab, bis zum Ende furios vorzutragen. Es war nicht nur die Wissensvermittlung, es war auch Geschichte! Mattheck erzählte wie er schon als Kind und eigentlich durch ein Buch von Hermann Löns zu Wald und Bäumen kam, in einer Laienspielgruppe der Schule die Kraft der Sprache begriff und durch einen schweren Unfall und einen kuriosen Baum am Atlantik zur Biomechanik kam.

Geführt und gelenkt und oft viel später erst den Sinnwert dieser Führung verstehend. April war es wieder soweit: Kommunale Baumpflegeseminar fand am bewährten Standort im Bürgerzentrum Waiblingen statt. Wohlwissend, dass die beiden Veranstalter wieder hochkarätige Referenten mit Interessantem und Wissenwertem rund um das Thema Baumpflege zu bieten haben: Eine öffentlichkeitswirksame Baumpflanzung kann für Kommunen eine gute Chance sein, Bürgernähe zu demonstrieren und gleichzeitig bürgerschaftliches Engagement zu wecken: Grünflächen gehören zur Daseinsvorsorge - Unternehmen vor Ort, Initiativen und immer mehr Privatpersonen erwarten attraktive öffentliche Räume mit hoher Aufenthaltsqualität im innerstädtischen Bereich.

Auf der anderen Seite aber leiden viele Kommunen unter budgetären Engpässen und sehen Bäume nur als Kostenfaktor im Haushaltsplan [ Doch in den letzten Tagen sind winterliche Verhältnisse in weiten Teilen Deutschlands eingekehrt. Die Schädigungen betreffen sowohl den Wasserhaushalt der Pflanzen, das Wurzelwachstum, als auch die Verfügbarkeit der Nährstoffe.

Städtischer Mitarbeiter wurde zu einer Geldstrafe in Höhe von 4. Die Bedeutung des Unglücks und des Verfahrens, das bundesweit Aufmerksamkeit erregt hat, wird allein schon dadurch deutlich, dass die Urteilsbegründung fast 40 Minuten dauerte. Der Jährige habe sich der fahrlässigen Tötung und der fahrlässigen Körperverletzung schuldig gemacht.

Weniger bekannt aber ist, dass die Pflanzen - je nach Bodenqualität - mehrere Jahre brauchen können, bis sie wirklich gut eingewurzelt sind.

Erst dann sind sie in der Lage, sich auch in längeren Trockenperioden selbst zu versorgen. Sie sind von Asphalt und Beton umgeben, und ihre Wurzeln müssen weit in die Tiefe gehen, um in regenarmen Zeiten den Baum versorgen zu können.. Dennoch geben Bürger in allen Befragungen an, wie wichtig ihnen das Grün in der Stadt sei. Es gibt solche Widersprüche. Fachleute dagegen beschäftigen sich seit einigen Jahren verstärkt mit diesen Themen. Mai das nunmehr Forschungszentrum, veranstaltet vom Seminarbüro Erika Koch, Stuttgart, statt.

Dieses Jahr war der bis dato unbeachtete Astbruch durch Querfaser-akkumulation das tragende Thema, zu dessen Verständnis das Shigo'sche Modell der Astanbindung etwas modifiziert und aktualisiert werden musste, ohne das Verdienst Alex Shigo's, dem Prof.

Mattheck nach zwei Jahrzehnten der Freundschaft und Kooperation auch heute noch verbunden ist, zu mindern. Es zeigte sich ein lebenslanger Wettbewerb aus Stamm- und Astwachstum, das nur paritätisch optimal ist.

Wächst der Ast mehr zu als sein Stamm, klebt er schlussendlich wie ein Pfannkuchen am Baum und ist durch Gewicht und Seitenwind akut sprödbruchgefährdet. Diese Äste sind weder faul noch zu schlank, sie sind wüchsig und vital!

VTA ist auch Grundlage vieler Dienstvorschriften und —anweisungen. Auf demselben Fundament basieren auch technische Regelwerke. Der Sprachduktus wie auch der Inhalt nähert sich hierbei wiederum bedenklich den längst widerlegten Angriffen Grubers. Zudem belegt die m. Um die wesentlichen Fehler bei Baumpflanzungen zu vermeiden z. Das Infoposter ist als pdf-Datei auf den Internetseiten von Arbus erhältlich.

Bundesnaturschutzgesetz will Störung von Brutvögeln verhindern März bis zum September gilt bundesweit ein Gehölzschnitt-Verbot. Darauf weist die Landwirtschaftskammer Niedersachsen hin. Erlaubt bleiben in dieser Zeit schonende Form- und Pflegeschnitte, die der Beseitigung des Pflanzenzuwachses oder der Gesunderhaltung von Bäumen dienen. Geregelt ist das siebenmonatige Gehölzschnitt-Verbot in Paragraph 39 des Bundesnaturschutzgesetzes.

Dessen Ziel ist es, Störungen brütender Vögel zu vermeiden. Das Verbot gilt nicht für Gehölze auf sogenannten Kurzumtriebsplantagen sowie auf gartenbaulich und gärtnerisch genutzten Flächen. Auch aus Gründen der Verkehrssicherheit sowie bei Bauvorhaben kann im Ausnahmefall Gehölzbewuchs in geringem Umfang beseitigt werden. Im Zweifelsfall geben die Unteren Naturschutzbehörden der Landkreise bzw. So mancher Gartenbesitzer möchte nicht mehr klein anfangen, sondern investiert heute in einen erwachsenen Baum.

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Er wird jeden erkennen an seiner Lebensweise oder an seinem Kopf oder an der Form seines Dorfes und seiner Behausung.

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Gleich Bildungschancen für alle, unabhängig von der Herkunft ist also nur ein Mythos.

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