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Was ist beim Heizöl-Kauf zu beachten?.

Plastikflaschen, Tüten, Verpackungen - der Müllberg, mit dem wir unsere Landschaft und die Meere zupflastern und vergiften wächst angesichts des steigenden Wohlstands beständig. 21/03/ Forschung und Entwicklung, sowie Innovation sind bei der aktuellen Konkurrenzlage unverzichtbar. Länder welche die industrielle Forschungstätigkeit fördern stehen ganz oben auf der Liste der Konkurrenzfähigkeit.

Informationen zu Forschungsprojekte von Klaus-Peter Kolbatz

So lehrt der Katechismus: Die Sonne und der Mond, die Zeder und die Feldblume, der Adler und der Sperling — all die unzähligen Verschiedenheiten und Ungleichheiten besagen, dass kein Geschöpf sich selbst genügt, dass die Geschöpfe nur in Abhängigkeit voneinander existieren, um sich im Dienst aneinander gegenseitig zu ergänzen.

Wenn wir uns bewusst werden, dass in allem, was existiert, der Widerschein Gottes vorhanden ist, verspüren wir zuinnerst den Wunsch, den Herrn für alle seine Geschöpfe und gemeinsam mit ihnen anzubeten, wie es in dem wunderschönen Hymnus des heiligen Franziskus von Assisi zum Ausdruck kommt:.

Gelobt seist du, mein Herr, durch Bruder Wind und durch Luft und Wolken und heiteres und jegliches Wetter, durch das du deinen Geschöpfen Unterhalt gibst. Gelobt seist du, mein Herr, durch Schwester Wasser, gar nützlich ist es und demütig und kostbar und keusch. Gelobt seist du, mein Herr, durch Bruder Feuer, durch das du die Nacht erleuchtest; und schön ist es und fröhlich und kraftvoll und stark.

Die Bischöfe von Brasilien haben betont, dass die gesamte Natur Gott nicht nur kundtut, sondern auch Ort seiner Gegenwart ist. In jedem Geschöpf wohnt sein lebenspendender Geist, der uns in eine Beziehung zu ihm ruft.

Andernfalls würden wir den Geschöpfen auch keinen Gefallen tun, denn wir würden ihnen nicht ihren eigentlichen und wahren Ort zuerkennen und letztlich zu Unrecht von ihnen erwarten, was sie uns in ihrer Kleinheit nicht geben können. Die Geschöpfe dieser Welt können nicht als ein herrenloses Gut betrachtet werden: Alles ist dein Eigentum, Herr, du Freund des Lebens vgl.

Das gibt Anlass zu der Überzeugung, dass sämtliche Geschöpfe des Universums, da sie von ein und demselben Vater erschaffen wurden, durch unsichtbare Bande verbunden sind und wir alle miteinander eine Art universale Familie bilden, eine sublime Gemeinschaft, die uns zu einem heiligen, liebevollen und demütigen Respekt bewegt.

Das bedeutet nicht, alle Lebewesen gleichzustellen und dem Menschen jenen besonderen Wert zu nehmen, der zugleich eine unermessliche Verantwortung mit sich bringt. Es setzt ebenso wenig eine Vergötterung der Erde voraus, die uns die Berufung entziehen würde, mit ihr zusammenzuarbeiten und ihre Schwäche zu schützen. Diese Auffassungen würden letztlich neue Missverhältnisse schaffen, um der Realität zu entfliehen, die uns unmittelbar angeht.

Es stimmt, dass wir uns darum kümmern müssen, dass andere Lebewesen nicht verantwortungslos behandelt werden. Doch in besonderer Weise müssten uns die Ungerechtigkeiten in Wut versetzen, die unter uns bestehen, denn wir dulden weiterhin, dass einige sich für würdiger halten als andere.

Ein Empfinden inniger Verbundenheit mit den anderen Wesen in der Natur kann nicht echt sein, wenn nicht zugleich im Herzen eine Zärtlichkeit, ein Mitleid und eine Sorge um die Menschen vorhanden ist.

Die Ungereimtheit dessen, der gegen den Handel mit vom Aussterben bedrohten Tieren kämpft, aber angesichts des Menschenhandels völlig gleichgültig bleibt, die Armen nicht beachtet oder darauf beharrt, andere Menschen zu ruinieren, die ihm missfallen, ist offensichtlich. Das bringt den Sinn des Kampfes für die Umwelt in Gefahr. Es ist kein Zufall, dass der heilige Franziskus in dem Hymnus, in dem er Gott durch dessen Geschöpfe preist, hinzufügt: Darum ist eine Sorge für die Umwelt gefordert, die mit einer echten Liebe zu den Menschen und einem ständigen Engagement angesichts der Probleme der Gesellschaft verbunden ist.

Wenn andererseits das Herz wirklich offen ist für eine universale Gemeinschaft, dann ist nichts und niemand aus dieser Geschwisterlichkeit ausgeschlossen.

Folglich ist es auch wahr, dass die Gleichgültigkeit oder die Grausamkeit gegenüber den anderen Geschöpfen dieser Welt sich letztlich immer irgendwie auf die Weise übertragen, wie wir die anderen Menschen behandeln.

Das Herz ist nur eines, und die gleiche Erbärmlichkeit, die dazu führt, ein Tier zu misshandeln, zeigt sich unverzüglich auch in der Beziehung zu anderen Menschen.

Heute sind wir uns unter Gläubigen und Nichtgläubigen darüber einig, dass die Erde im Wesentlichen ein gemeinsames Erbe ist, dessen Früchte allen zugutekommen müssen.

Für die Gläubigen verwandelt sich das in eine Frage der Treue gegenüber dem Schöpfer, denn Gott hat die Welt für alle erschaffen.

Folglich muss der gesamte ökologische Ansatz eine soziale Perspektive einbeziehen, welche die Grundrechte derer berücksichtigt, die am meisten übergangen werden. Das hat praktische Konsequenzen wie die, welche die Bischöfe von Paraguay darlegten: Dieses Recht muss garantiert werden, damit es keine Illusion bleibt, sondern konkret angewendet wird.

Die Umwelt ist ein kollektives Gut, ein Erbe der gesamten Menschheit und eine Verantwortung für alle. Wenn sich jemand etwas aneignet, dann nur, um es zum Wohl aller zu verwalten. Wenn wir das nicht tun, belasten wir unser Gewissen damit, die Existenz der anderen zu leugnen. Jesus übernimmt den biblischen Glauben an den Schöpfergott und betont etwas Grundlegendes: Gott ist Vater vgl.

In den Gesprächen mit seinen Jüngern forderte Jesus sie auf, die väterliche Beziehung zu erkennen, die Gott zu allen Geschöpfen hat, und erinnerte sie mit einer rührenden Zärtlichkeit daran, wie jedes von ihnen in seinen Augen wichtig ist: Der Herr konnte andere auffordern, auf die Schönheit zu achten, die es in der Welt gibt, denn er selbst war in ständigem Kontakt mit der Natur und widmete ihr eine von Liebe und Staunen erfüllte Aufmerksamkeit. Wenn er jeden Winkel seines Landes durchstreifte, verweilte er dabei, die von seinem Vater ausgesäte Schönheit zu betrachten, und lud seine Jünger ein, in den Dingen eine göttliche Botschaft zu erkennen: Jesus lebte in vollkommener Harmonie mit der Schöpfung, und die anderen wunderten sich: Er erschien nicht wie ein weltfremder und den angenehmen Dingen des Lebens feindlich gesonnener Asket.

In Bezug auf sich selbst sagte er: Er war weit entfernt von den Philosophien, die den Leib, die Materie und die Dinge dieser Welt verachteten.

Dennoch haben diese ungesunden Dualismen im Laufe der Geschichte einen bedeutenden Einfluss auf einige christliche Denker ausüben können und das Evangelium entstellt. Jesus arbeitete mit seinen Händen und hatte täglich Kontakt mit der von Gott geschaffenen Materie, um sie mit seinem handwerklichen Geschick zu gestalten.

So heiligte er die Arbeit und verlieh ihr einen besonderen Wert für unsere Reifung. Nach dem christlichen Verständnis der Wirklichkeit geht die Bestimmung der gesamten Schöpfung über das Christusmysterium, das vom Anfang aller Dinge an gegenwärtig ist: Eine Person der Trinität hat sich in den geschaffenen Kosmos eingefügt und ihr Geschick mit ihm durchlaufen bis zum Kreuz.

Vom Anbeginn der Welt, in besonderer Weise jedoch seit der Inkarnation, wirkt das Christusmysterium geheimnisvoll in der Gesamtheit der natürlichen Wirklichkeit, ohne deswegen dessen Autonomie zu beeinträchtigen. Das Neue Testament spricht zu uns nicht nur vom irdischen Jesus und seiner so konkreten und liebevollen Beziehung zur Welt.

Es zeigt ihn auch als den Auferstandenen und Verherrlichten, der mit seiner allumfassenden Herrschaft in der gesamten Schöpfung gegenwärtig ist: Das versetzt uns ans Ende der Zeiten, wenn der Sohn dem Vater alles übergibt und Gott alles in allem ist vgl.

Die gleichen Blumen des Feldes und die Vögel, die er mit seinen menschlichen Augen voll Bewunderung betrachtete, sind jetzt erfüllt von seiner strahlenden Gegenwart. Es wird uns nicht nützen, die Symptome zu beschreiben, wenn wir nicht die menschliche Wurzel der ökologischen Krise erkennen. Es gibt ein Verständnis des menschlichen Lebens und Handelns, das fehlgeleitet ist und der Wirklichkeit widerspricht bis zu dem Punkt, ihr zu schaden.

Warum sollen wir nicht innehalten, um darüber nachzudenken? Bei dieser Überlegung schlage ich vor, dass wir uns auf das vorherrschende technokratische Paradigma konzentrieren und auf die Stellung des Menschen und seines Handelns in der Welt. Die Menschheit ist in eine neue Ära eingetreten, in der uns die Macht der Technologie vor einen Scheideweg stellt.

Wir sind die Erben von zwei Jahrhunderten enormer Veränderungswellen: Wir können den technischen Fortschritt nur schätzen und dafür danken, vor allem in der Medizin, in der Ingenieurwissenschaft und im Kommunikationswesen. Und wie sollte man nicht die Bemühungen vieler Wissenschaftler und Techniker anerkennen, die Alternativen für eine nachhaltige Entwicklung beigesteuert haben? Die gut ausgerichtete Technoscience kann nicht nur wirklich wertvolle Dinge produzieren, um die Lebensqualität des Menschen zu verbessern, von Gebrauchsgegenständen im Haushalt bis zu wichtigen Verkehrsmitteln, Brücken, Gebäuden, öffentlichen Orten.

Kann man denn die Schönheit eines Flugzeuges oder mancher Wolkenkratzer leugnen? Es gibt wunderschöne Werke der Malerei und der Musik, die durch die Verwendung neuer technischer Mittel erzielt wurden.

So vollzieht sich bei der Suche des technischen Erzeugers nach Schönheit und im Betrachter dieser Schönheit ein Sprung in eine gewisse echt menschliche Fülle.

Wir können aber nicht unbeachtet lassen, dass die Nuklearenergie, die Biotechnologie, die Informatik, die Kenntnis unserer eigenen DNA und andere Fähigkeiten, die wir erworben haben, uns eine gewaltige Macht verleihen. Besser gesagt, sie geben denen, welche die Kenntnis und vor allem die wirtschaftliche Macht besitzen, sie einzusetzen, eine beeindruckende Gewalt über die gesamte Menschheit und die ganze Welt.

Nie hatte die Menschheit so viel Macht über sich selbst, und nichts kann garantieren, dass sie diese gut gebrauchen wird, vor allem wenn man bedenkt, in welcher Weise sie sich gerade jetzt ihrer bedient.

Es genügt, an die Atombomben zu erinnern, die mitten im In welchen Händen liegt so viel Macht, und in welche Hände kann sie gelangen? Es ist überaus gefährlich, dass sie bei einem kleinen Teil der Menschheit liegt. Jede Zeit neigt dazu, eine dürftige Selbsterkenntnis in Bezug auf die eigenen Grenzen zu entwickeln.

Aus diesem Grund ist es möglich, dass die Menschheit heute nicht den Ernst der Herausforderungen, die sich ihr stellen, wahrnimmt. Der Mensch ist nicht völlig autonom. Seine Freiheit wird krank, wenn sie sich den blinden Kräften des Unbewussten, der unmittelbaren Bedürfnisse, des Egoismus und der Gewalt überlässt. In diesem Sinne ist er seiner eigenen Macht, die weiter wächst, ungeschützt ausgesetzt, ohne die Mittel zu haben, sie zu kontrollieren.

Er mag über oberflächliche Mechanismen verfügen, doch wir können feststellen, dass er heute keine solide Ethik, keine Kultur und Spiritualität besitzt, die ihm wirklich Grenzen setzen und ihn in einer klaren Selbstbeschränkung zügeln. Das Grundproblem ist ein anderes, noch tieferes, nämlich die Art und Weise, wie die Menschheit tatsächlich die Technologie und ihre Entwicklung zusammen mit einem homogenen und eindimensionalen Paradigma angenommen hat.

Dieses Subjekt entfaltet sich, indem es die wissenschaftliche Methode mit ihren Versuchen aufstellt, die schon explizit eine Technik des Besitzens, des Beherrschens und des Umgestaltens ist. Es ist, als ob das Subjekt sich dem Formlosen gegenüber befände, das seiner Manipulation völlig zur Verfügung steht. Es kam schon immer vor, dass der Mensch in die Natur eingegriffen hat.

Aber für lange Zeit lag das Merkmal darin, zu begleiten, sich den von den Dingen selbst angebotenen Möglichkeiten zu fügen. Es ging darum, zu empfangen, was die Wirklichkeit der Natur von sich aus anbietet, gleichsam die Hand reichend.

Jetzt hingegen ist das Interesse darauf ausgerichtet, alles, was irgend möglich ist, aus den Dingen zu gewinnen durch den Eingriff des Menschen, der dazu neigt, die Wirklichkeit dessen, was er vor sich hat, zu ignorieren oder zu vergessen. Deswegen haben der Mensch und die Dinge aufgehört, sich freundschaftlich die Hand zu reichen, und sind dazu übergegangen, feindselig einander gegenüber zu stehen.

Von da aus gelangt man leicht zur Idee eines unendlichen und grenzenlosen Wachstums, das die Ökonomen, Finanzexperten und Technologen so sehr begeisterte. Wir können daher sagen, dass am Beginn vieler Schwierigkeiten der gegenwärtigen Welt vor allem die — nicht immer bewusste — Neigung steht, die Methodologie und die Zielsetzungen der Techno-Wissenschaft in ein Verständnismuster zu fassen, welches das Leben der Menschen und das Funktionieren der Gesellschaft bedingt.

Die Auswirkungen der Anwendung dieses Modells auf die gesamte menschliche und soziale Wirklichkeit können in der Umweltschädigung festgestellt werden, die allerdings nur ein Zeichen des Reduktionismus ist, der das Leben des Menschen und die Gesellschaft in allen ihren Dimensionen in Mitleidenschaft zieht.

Gewisse Entscheidungen, die rein sachbezogen erscheinen, sind in Wirklichkeit Entscheidungen im Hinblick auf die Fortentwicklung des sozialen Lebens. Das technokratische Paradigma ist nämlich heute so dominant geworden, dass es sehr schwierig ist, auf seine Mittel zu verzichten, und noch schwieriger, sie zu gebrauchen, ohne von ihrer Logik beherrscht zu werden.

Das technokratische Paradigma tendiert auch dazu, die Wirtschaft und die Politik zu beherrschen. Die Wirtschaft nimmt jede technologische Entwicklung im Hinblick auf den Ertrag an, ohne auf mögliche negative Auswirkungen für den Menschen zu achten. Die Finanzen ersticken die Realwirtschaft. Man hat die Lektionen der weltweiten Finanzkrise nicht gelernt, und nur sehr langsam lernt man die Lektionen der Umweltschädigung.

In manchen Kreisen meint man, dass die jetzige Wirtschaft und die Technologie alle Umweltprobleme lösen werden, ebenso wie man in nicht akademischer Ausdrucksweise behauptet, dass die Probleme des Hungers und das Elend in der Welt sich einfach mit dem Wachstum des Marktes lösen werden. Es handelt sich nicht um eine Frage von Wirtschaftstheorien, die vielleicht heute keiner zu verteidigen wagt, sondern um deren Einbindung in die tatsächliche Entwicklung der Wirtschaft.

Mit seinem Verhalten bringt er zum Ausdruck, dass für ihn das Ziel der Gewinnmaximierung ausreicht. Der Markt von sich aus gewährleistet aber nicht die ganzheitliche Entwicklung des Menschen und die soziale Inklusion. Man wird nie genug darauf hinweisen können, welches die tiefsten Wurzeln des gegenwärtigen Ungleichgewichts sind, die mit der Ausrichtung, den Zielen, dem Sinn und dem sozialen Kontext des technologischen und wirtschaftlichen Wachstums zu tun haben.

Die Aufsplitterung des Wissens erfüllt ihre Funktion, wenn sie konkrete Anwendungen erzielt, führt aber gewöhnlich dazu, den Sinn für die Gesamtheit, für die zwischen den Dingen bestehenden Beziehungen, für den weiten Horizont zu verlieren, der irrelevant wird.

Genau dies hindert daran, passende Wege zu finden, um die komplexeren Probleme der gegenwärtigen Welt — vor allem die, welche die Umwelt und die Armen betreffen — zu lösen, die man nicht von einem einzigen Gesichtspunkt oder von einer einzigen Art des Interesses aus angehen kann.

Das ist aber eine Leistung, die heutzutage nur schwer erbracht werden kann. Deshalb kann man auch keine wirklichen ethischen Horizonte erkennen, auf die man sich beziehen könnte. Das Leben geht dahin, sich den Umständen zu überlassen, die von der Technik geprägt werden, die ihrerseits als die wesentliche Quelle zur Deutung der Existenz verstanden wird. In der konkreten Wirklichkeit, die uns entgegentritt, werden verschiedene Symptome sichtbar, die den Irrtum aufzeigen — wie zum Beispiel die Umweltverschmutzung, die Angst und der Verlust des Lebens- und Gemeinschaftssinns.

So zeigt sich einmal mehr: Die ökologische Kultur kann nicht reduziert werden auf eine Serie von dringenden Teilantworten auf die Probleme, die bezüglich der Umweltschäden, der Erschöpfung der natürlichen Ressourcen und der Verschmutzung auftreten.

Es müsste einen anderen Blick geben, ein Denken, eine Politik, ein Erziehungsprogramm, einen Lebensstil und eine Spiritualität, die einen Widerstand gegen den Vormarsch des technokratischen Paradigmas bilden. Einfach nur eine technische Lösung für jedes auftretende Umweltproblem zu suchen bedeutet, Dinge zu isolieren, die in der Wirklichkeit miteinander verknüpft sind, und die wahren und tiefsten Probleme des weltweiten Systems zu verbergen.

Es ist jedoch möglich, den Blick wieder zu weiten. Die menschliche Freiheit ist in der Lage, die Technik zu beschränken, sie zu lenken und in den Dienst einer anderen Art des Fortschritts zu stellen, der gesünder, menschlicher, sozialer und ganzheitlicher ist.

Die echte Menschlichkeit, die zu einer neuen Synthese einlädt, scheint inmitten der technologischen Zivilisation zu leben — gleichsam unmerklich, wie der Nebel, der unter der geschlossenen Tür hindurchdringt.

Andererseits scheinen die Menschen nicht mehr an eine glückliche Zukunft zu glauben, sie vertrauen nicht blind auf ein besseres Morgen von der aktuellen Lage der Welt und den technischen Fähigkeiten her. Sie werden sich der Tatsache bewusst, dass der Fortschritt der Wissenschaft und der Technik nicht dem Fortschritt der Menschheit und der Geschichte entspricht, und ahnen, dass die grundlegenden Wege für eine glückliche Zukunft andere sind.

Dennoch denkt man ebenso wenig daran, auf die Möglichkeiten, die die Technik bietet, zu verzichten. Es wird schwierig für uns, innezuhalten, um die Tiefe des Lebens wiederzugewinnen. Wir wollen uns damit nicht abfinden und nicht darauf verzichten, uns über den Zweck und den Sinn von allem zu fragen. Andernfalls würden wir nur die herrschende Situation legitimieren und mehr Surrogate brauchen, um die Leere auszuhalten.

Was gerade vor sich geht, stellt uns vor die Dringlichkeit, in einer mutigen kulturellen Revolution voranzuschreiten. Wissenschaft und Technologie sind nicht neutral, sondern können vom Anfang bis zum Ende eines Prozesses verschiedene Absichten und Möglichkeiten enthalten und sich auf verschiedene Weise gestalten.

Er sieht sie voraussetzungslos, sachlich, als Raum und Stoff für ein Werk, in das alles hineingeworfen wird, gleichgültig, was damit geschieht. Wenn aber der Mensch seinen wahren Platz nicht wiederentdeckt, missversteht er sich selbst und widerspricht am Ende seiner eigenen Wirklichkeit. Sondern der Mensch ist sich selbst von Gott geschenkt worden; darum muss er die natürliche und moralische Struktur, mit der er ausgestattet wurde, respektieren. Deswegen ist der Moment gekommen, der Wirklichkeit mit den Grenzen, die sie auferlegt und die ihrerseits die Möglichkeit zu einer gesünderen und fruchtbareren menschlichen und sozialen Entwicklung bilden, wieder Aufmerksamkeit zu schenken.

Eine unangemessene Darstellung der christlichen Anthropologie konnte dazu führen, eine falsche Auffassung der Beziehung des Menschen zur Welt zu unterstützen. Häufig wurde ein prometheischer Traum der Herrschaft über die Welt vermittelt, der den Eindruck erweckte, dass die Sorge für die Natur eine Sache der Schwachen sei.

Die mangelnde Sorge, den Schaden an der Natur und die ökologische Auswirkung der Entscheidungen abzuwägen, spiegelt nur sehr deutlich ein Desinteresse wider, die Botschaft zu erkennen, die der Natur in ihre eigenen Strukturen eingeschrieben ist.

Wenn man schon in der eigenen Wirklichkeit den Wert eines Armen, eines menschlichen Embryos, einer Person mit Behinderung — um nur einige Beispiele anzuführen — nicht erkennt, wird man schwerlich die Schreie der Natur selbst hören. Alles ist miteinander verbunden. Diese Situation führt uns in eine beständige Schizophrenie, die von der Verherrlichung der Technokratie, die den anderen Lebewesen keinen Eigenwert zuerkennt, bis zur Reaktion geht, dem Menschen jeglichen besonderen Wert abzusprechen.

Man kann aber nicht von der Menschheit absehen. Es wird keine neue Beziehung zur Natur geben ohne einen neuen Menschen. Es gibt keine Ökologie ohne eine angemessene Anthropologie.

Man kann vom Menschen nicht einen respektvollen Einsatz gegenüber der Welt verlangen, wenn man nicht zugleich seine besonderen Fähigkeiten der Erkenntnis, des Willens, der Freiheit und der Verantwortlichkeit anerkennt und zur Geltung bringt. Die Kritik am fehlgeleiteten Anthropozentrismus sollte ebenso wenig die Bedeutung der zwischenmenschlichen Beziehungen in den Hintergrund rücken. Wenn die ökologische Krise ein Aufbrechen oder ein Sichtbarwerden der ethischen, kulturellen und spirituellen Krise der Moderne bedeutet, können wir nicht beanspruchen, unsere Beziehung zur Natur und zur Umwelt zu heilen, ohne alle grundlegenden Beziehungen des Menschen zu heilen.

Wenn das christliche Denken einen besonderen Wert für den Menschen gegenüber den anderen Geschöpfen einfordert, gibt es Anlass zur Wertschätzung jeder menschlichen Person und fördert so die Anerkennung des anderen. Denn man kann nicht eine Beziehung zur Umwelt geltend machen, die von den Beziehungen zu den anderen Menschen und zu Gott isoliert ist.

Es wäre ein als ökologische Schönheit getarnter romantischer Individualismus und ein stickiges Eingeschlossensein in der Immanenz. Da alles in Beziehung steht, ist die Verteidigung der Natur auch nicht mit der Rechtfertigung der Abtreibung vereinbar. Ein erzieherischer Weg, die Schwachen anzunehmen, die uns umgeben und die uns manchmal lästig oder ungelegen sind, scheint nicht machbar, wenn man nicht einen menschlichen Embryo schützt, selbst wenn seine Geburt Grund für Unannehmlichkeiten und Schwierigkeiten sein sollte: Es steht die Entwicklung einer neuen Synthese aus, welche die falschen Dialektiken der letzten Jahrhunderte überwindet.

Das Christentum selbst denkt in Treue zu seiner Identität und zum Schatz der Wahrheit, den es von Jesus Christus empfangen hat, stets neu über sich nach und bringt sich immer wieder im Dialog mit den neuen geschichtlichen Gegebenheiten zum Ausdruck.

So lässt es seine ewige Neuheit erblühen. Ein fehlgeleiteter Anthropozentrismus gibt Anlass zu einem fehlgeleiteten Lebensstil. Daher dürfte es nicht verwundern, dass sich mit der Allgegenwart des technokratischen Paradigmas und der Verherrlichung der grenzenlosen menschlichen Macht in den Menschen dieser Relativismus entwickelt, bei dem alles irrelevant wird, wenn es nicht den unmittelbaren eigenen Interessen dient.

Darin liegt eine Logik, die uns verstehen lässt, wie sich verschiedene Haltungen gegenseitig bekräftigen, die zugleich die Schädigung der Umwelt und die der Gesellschaft verursachen. Es ist die gleiche Denkweise, die dazu führt, Kinder sexuell auszubeuten oder alte Menschen, die den eigenen Interessen nicht dienen, sich selbst zu überlassen. Es ist auch die innere Logik dessen, der sagt: Lassen wir die unsichtbare Hand des Marktes die Wirtschaft regulieren, da ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft und auf die Natur ein unvermeidbarer Schaden sind.

Da können wir nicht meinen, dass die politischen Pläne oder die Kraft des Gesetzes ausreichen werden, um Verhaltensweisen zu vermeiden, die die Umwelt in Mitleidenschaft ziehen.

Denn wenn die Kultur verfällt und man keine objektive Wahrheit oder keine allgemein gültigen Prinzipien mehr anerkennt, werden die Gesetze nur als willkürlicher Zwang und als Hindernisse angesehen, die es zu umgehen gilt. Erinnern wir uns, dass nach dem biblischen Schöpfungsbericht Gott den Menschen in den gerade erschaffenen Garten setzte vgl.

Gen 2,15 , nicht nur um das Vorhandene zu bewahren hüten , sondern um es so zu bearbeiten, dass es Frucht bringe bebauen. Auf diese Weise unterstützen die Arbeiter und Handwerker die ewige Schöpfung vgl. In der Tat ist das Eingreifen des Menschen, das für die vernünftige Entwicklung der Schöpfung sorgt, die angemessene Form, sie zu hüten.

Wenn wir darüber nachdenken wollen, welches die angemessenen Beziehungen des Menschen zu der ihn umgebenden Welt sind, dann ergibt sich die Notwendigkeit, eine richtige Auffassung von der Arbeit zu haben. Denn wenn wir von der Beziehung des Menschen zu den Dingen sprechen, taucht die Frage nach dem Sinn und Zweck des menschlichen Handelns an der Wirklichkeit auf.

Wir sprechen nicht nur von der manuellen Arbeit oder der Arbeit mit der Erde, sondern über jede Tätigkeit, die irgendeine Veränderung des Vorhandenen mit sich bringt, von der Erstellung eines sozialen Gutachtens bis zur Planung einer technologischen Entwicklung.

Jede Form von Arbeit setzt eine Vorstellung über die Beziehung voraus, die der Mensch mit dem anderen aufnehmen kann und muss. Die christliche Spiritualität hat zusammen mit dem betrachtenden Staunen über die Geschöpfe, wie wir es beim heiligen Franziskus von Assisi finden, auch ein tiefes gesundes Verständnis der Arbeit entwickelt, wie wir es zum Beispiel im Leben des seligen Charles de Foucauld und seiner Jünger antreffen können. Auch aus der langen monastischen Tradition können wir etwas aufnehmen.

Anfangs begünstigte sie in gewisser Weise die Weltflucht mit der Absicht, der städtischen Dekadenz zu entfliehen. Daher suchten die Mönche die Wüste, weil sie überzeugt waren, dass dies der angemessene Ort sei, Gottes Gegenwart zu erkennen. Diese Einführung der manuellen Arbeit, die von geistlichem Sinn erfüllt ist, erwies sich als revolutionär. Man lernte, die Reife und Heiligung in der wechselseitigen Durchdringung von Sammlung und Arbeit zu suchen.

Diese Art und Weise, die Arbeit zu leben, macht uns behutsamer und respektvoller gegenüber der Umwelt und erfüllt unsere Beziehung zur Welt mit einer gesunden Nüchternheit.

Wenn jedoch im Menschen die Fähigkeit zu betrachten und zu achten beeinträchtigt wird, entstehen die Voraussetzungen dafür, dass der Sinn der Arbeit entstellt wird. Seit unserer Erschaffung sind wir zur Arbeit berufen.

Man darf nicht danach trachten, dass der technologische Fortschritt immer mehr die menschliche Arbeit verdränge, womit die Menschheit sich selbst schädigen würde. Den Armen mit Geld zu helfen muss in diesem Sinn immer eine provisorische Lösung sein, um den Dringlichkeiten abzuhelfen. Die Ausrichtung der Wirtschaft hat jedoch eine Art technologischen Fortschritts begünstigt, die darauf abzielt, die Produktionskosten infolge der Verringerung der Arbeitsplätze, die durch Maschinen ersetzt werden, zu senken.

Es ist eine weitere Weise, wie das Handeln des Menschen sich gegen ihn selbst wenden kann. Damit es weiterhin möglich ist, Arbeitsplätze anzubieten, ist es dringend, eine Wirtschaft zu fördern, welche die Produktionsvielfalt und die Unternehmerkreativität begünstigt. Eine rein theoretische wirtschaftliche Freiheit, bei der aber die realen Bedingungen verhindern, dass viele sie wirklich erlangen können, und bei der sich der Zugang zur Arbeit verschlechtert, wird für die Politik zu einem widersprüchlichen Thema, das ihr nicht zur Ehre gereicht.

Die Unternehmertätigkeit, die eine edle Berufung darstellt und darauf ausgerichtet ist, Wohlstand zu erzeugen und die Welt für alle zu verbessern, kann eine sehr fruchtbringende Art und Weise sein, die Region zu fördern, in der sie ihre Betriebe errichtet, vor allem wenn sie versteht, dass die Schaffung von Arbeitsplätzen ein unausweichlicher Teil ihres Dienstes am Gemeinwohl ist. Es ist nicht möglich, die menschliche Kreativität zurückzuhalten. Wenn man einem Künstler nicht verbieten kann, seine kreative Fähigkeit zu entfalten, so kann man ebenso wenig diejenigen hindern, die besondere Gaben für die wissenschaftliche und technologische Entwicklung besitzen und deren Fähigkeiten von Gott zum Dienst an den anderen geschenkt worden sind.

Gleichzeitig kommt man nicht umhin, die Zielsetzungen, die Auswirkungen, den Kontext und die ethischen Grenzen dieser menschlichen Tätigkeit, die eine Form von Macht mit hohen Risiken darstellt, noch einmal zu überdenken. Der Respekt des Glaubens gegenüber der Vernunft impliziert, all dem Aufmerksamkeit zu schenken, was die unabhängig gegenüber wirtschaftlichen Interessen entwickelte biologische Wissenschaft selbst im Hinblick auf die biologischen Strukturen und deren Möglichkeiten und Veränderungen lehren kann.

Es ist schwierig, ein allgemeines Urteil über die Entwicklungen von gentechnisch veränderten Pflanzen oder Tieren GMO im Bereich der Medizin oder der Weide- und Landwirtschaft zu fällen, da sie untereinander sehr verschieden sein können und unterschiedliche Betrachtungen erfordern.

Andererseits beziehen sich die Risiken nicht immer auf die Technik selbst, sondern auf ihre unangemessene oder exzessive Anwendung. In der Tat wurden und werden die genetischen Veränderungen oft von der Natur selbst hervorgebracht. Nicht einmal die durch menschliches Eingreifen verursachten sind ein modernes Phänomen. Die Domestizierung von Tieren, die Kreuzung von Arten und andere alte und allgemein anerkannte Praktiken können in diese Betrachtungen eingeschlossen werden. Man mag daran erinnern, dass am Beginn der wissenschaftlichen Entwicklungen von gentechnisch verändertem Getreide die Beobachtung eines Bakteriums stand, das auf natürliche Weise und von selbst eine Veränderung im Genom einer Pflanze hervorbrachte.

In der Natur aber verlaufen diese Prozesse in einem langsamen Rhythmus, der nicht vergleichbar ist mit der Geschwindigkeit, die von den aktuellen technologischen Fortschritten auferlegt wird, auch wenn diese auf einer jahrhundertelangen wissenschaftlichen Entwicklung basieren. Obgleich wir nicht über handfeste Beweise verfügen hinsichtlich des Schadens, den gentechnisch veränderte Getreidesorten an den Menschen verursachen können — und in einigen Regionen hat ihre Verwendung ein wirtschaftliches Wachstum hervorgerufen, das die Probleme zu lösen half —, gibt es bedeutende Schwierigkeiten, die nicht relativiert werden dürfen.

Die Ausdehnung der Reichweite dieses Anbaus zerstört das komplexe Netz der Ökosysteme, vermindert die Produktionsvielfalt und beeinträchtigt die Gegenwart und die Zukunft der jeweiligen regionalen Wirtschaft. In verschiedenen Ländern ist eine Tendenz zur Bildung von Oligopolen in der Produktion von Getreide und anderen für seinen Anbau notwendigen Produkten festzustellen.

Die Abhängigkeit verschärft sich, wenn man an die Produktion von sterilem Getreide denkt, was am Ende die Bauern dazu zwingt, Getreide bei den Produktionsunternehmen zu kaufen. Ohne Zweifel ist eine ständige Aufmerksamkeit nötig, die alle implizierten ethischen Aspekte berücksichtigen lässt.

Aus diesem Grund muss eine verantwortungsbewusste und breite wissenschaftliche und gesellschaftliche Debatte gewährleistet werden, die in der Lage ist, alle verfügbaren Informationen in Betracht zu ziehen und die Dinge beim Namen zu nennen.

Mitunter wird nicht die gesamte Information auf den Tisch gelegt, sondern den eigenen Interessen entsprechend — seien sie politischer, wirtschaftlicher oder ideologischer Natur — selektioniert. Dies macht es schwierig, ein ausgewogenes und kluges Urteil über die verschiedenen Fragen zu fällen, das alle Variablen im jeweiligen Zusammenhang berücksichtigt. Es braucht Raum für Diskussion, wo alle, die auf irgendeine Weise direkt oder indirekt betroffen sein mögen Landwirte, Konsumenten, Verantwortungsträger, Wissenschaftler, Saatgutproduzenten, Menschen in unmittelbarer Nachbarschaft von pestizidbehandelten Feldern und andere , ihre Schwierigkeiten zum Ausdruck bringen oder Zugang zu breiten und zuverlässigen Informationen haben können, um Entscheidungen im Hinblick auf das gegenwärtige und zukünftige Gemeinwohl zu treffen.

Es handelt sich um eine Umweltfrage komplexer Natur, für deren Behandlung ein Blick erforderlich ist, der all ihre Aspekte umfasst. Andererseits ist es besorgniserregend, dass einige ökologische Bewegungen, wenn sie die Unversehrtheit der Umwelt verteidigen und zu Recht gewisse Grenzen für die wissenschaftliche Forschung fordern, bisweilen dieselben Prinzipien nicht für das menschliche Leben anwenden. Für gewöhnlich wird das Überschreiten aller Grenzen gerechtfertigt, wenn mit lebenden menschlichen Embryonen Experimente durchgeführt werden.

Wie wir in diesem Kapitel gesehen haben, wird eine von der Ethik abgekoppelte Technik schwerlich in der Lage sein, ihre Macht selbst zu beschränken. Angesichts der Tatsache, dass alles eng aufeinander bezogen ist und dass die aktuellen Probleme eine Perspektive erfordern, die alle Aspekte der weltweiten Krise berücksichtigt, schlage ich vor, dass wir uns nun mit den verschiedenen Elementen einer ganzheitlichen Ökologie befassen, welche die menschliche und soziale Dimension klar mit einbezieht.

Die Ökologie untersucht die Beziehungen zwischen den lebenden Organismen und der Umwelt, in der sie sich entwickeln. Das erfordert auch darüber nachzudenken und zu diskutieren, was die Lebens- oder Überlebensbedingungen einer Gesellschaft sind, und dabei die Ehrlichkeit zu besitzen, Modelle der Entwicklung, der Produktion und des Konsums in Zweifel zu ziehen.

Es ist nicht überflüssig zu betonen, dass alles miteinander verbunden ist. Die Zeit und der Raum sind nicht voneinander unabhängig, und nicht einmal die Atome und die Elementarteilchen können als voneinander getrennt betrachtet werden. Wie die verschiedenen physikalischen, chemischen und biologischen Bestandteile des Planeten untereinander in Beziehung stehen, so bilden auch die Arten der Lebewesen ein Netz, das wir nie endgültig erkennen und verstehen.

Einen guten Teil unserer genetischen Information haben wir mit vielen Lebewesen gemeinsam. Aus diesem Grund können die bruchstückhaften und isolierten Kenntnisse zu einer Art von Ignoranz werden, wenn sie sich nicht in eine umfassendere Sicht der Wirklichkeit einfügen lassen. Das hindert uns daran, die Natur als etwas von uns Verschiedenes oder als einen schlichten Rahmen unseres Lebens zu verstehen.

Wir sind in sie eingeschlossen, sind ein Teil von ihr und leben mit ihr in wechselseitiger Durchdringung. Um die Ursachen der Umweltschädigung eines Ortes zu finden, ist unter anderem eine Analyse der Funktionsweise der Gesellschaft, ihrer Wirtschaft, ihrer Verhaltensmuster und ihres Wirklichkeitsverständnisses erforderlich.

Entscheidend ist es, ganzheitliche Lösungen zu suchen, welche die Wechselwirkungen der Natursysteme untereinander und mit den Sozialsystemen berücksichtigen. Es gibt nicht zwei Krisen nebeneinander, eine der Umwelt und eine der Gesellschaft, sondern eine einzige und komplexe sozio-ökologische Krise.

Die Wege zur Lösung erfordern einen ganzheitlichen Zugang, um die Armut zu bekämpfen, den Ausgeschlossenen ihre Würde zurückzugeben und sich zugleich um die Natur zu kümmern. Wir ziehen sie nicht nur zur Ermittlung ihrer vernünftigen Nutzung in Betracht, sondern auch weil sie einen eigenständigen Wert besitzen, der von dieser Nutzung unabhängig ist.

Wie jeder Organismus in sich selber gut und bewundernswert ist, weil er eine Schöpfung Gottes ist, so gilt das Gleiche für das harmonische Miteinander verschiedener Organismen in einem bestimmten Raum, das als System funktioniert. Auch wenn es uns nicht bewusst ist, hängen wir für unsere eigene Existenz von einem solchen Miteinander ab.

Man muss sich vor Augen halten, dass die Ökosysteme auf die Umwandlung von Kohlendioxid, auf die Reinigung des Wassers, auf die Kontrolle von Krankheiten und Plagen, auf die Zusammensetzung des Bodens, auf die Zersetzung der Rückstände und auf viele andere Bereiche einwirken, die wir nicht bedenken oder nicht kennen. Vielen Menschen wird, wenn sie das merken, bewusst, dass wir auf der Grundlage einer Wirklichkeit leben und handeln, die uns zuvor geschenkt wurde und die unserem Können und unserer Existenz vorausgeht.

Daher ist eine Wirtschaftsökologie notwendig, die in der Lage ist, zu einer umfassenderen Betrachtung der Wirklichkeit zu verpflichten. Doch zugleich wird die dringende Notwendigkeit des Humanismus aktuell, der von sich aus die verschiedenen Wissensgebiete — auch das wirtschaftliche — zusammenführt, um eine umfassendere wie integrierendere Perspektive zu erhalten.

Heute ist die Analyse der Umweltprobleme nicht zu trennen von einer Prüfung des menschlichen Umfelds, des familiären Kontextes, der Arbeitsbedingungen und der urbanen Verhältnisse sowie der Beziehung jedes Menschen zu sich selbst, welche die Weise bestimmt, wie er mit den anderen und mit der Umwelt in Beziehung tritt.

Es gibt eine Wechselwirkung zwischen den Ökosystemen und den verschiedenen sozialen Bezugswelten, und auf diese Weise zeigt sich ein weiteres Mal, dass das Ganze dem Teil übergeordnet ist []. Wenn zwischen allen Dingen Beziehungen bestehen, bringt auch der Gesundheitszustand der Institutionen einer Gesellschaft Folgen für die Umwelt und die menschliche Lebensqualität mit sich: In diesem Sinne bezieht sich die Sozialökologie notwendigerweise auf die Institutionen und erreicht fortschreitend die verschiedenen Ebenen, angefangen von der elementaren sozialen Zelle der Familie über die Ortsgemeinde und das Land bis zum internationalen Leben.

Innerhalb einer jeden sozialen Ebene und zwischen ihnen entwickeln sich die Institutionen, die die menschlichen Beziehungen regeln. Alles, was diese Institutionen beschädigt, hat schädliche Auswirkungen: Die Regierung verschiedener Länder stützt sich auf eine instabile institutionelle Basis, auf Kosten der leidenden Bevölkerung und zum Vorteil jener, die von diesem Stand der Dinge profitieren. Diese mögen auf korrekte Weise abgefasst worden sein, pflegen aber toter Buchstabe zu bleiben.

Kann man unter solchen Umständen darauf hoffen, dass die Gesetzgebung und die Rechtsvorschriften, die mit der Umwelt zu tun haben, wirklich effizient sind? Wir wissen zum Beispiel, dass Länder, die über eine klare Gesetzgebung zum Schutz der Wälder verfügen, weiterhin stumme Zeugen einer häufigen Verletzung dieser Gesetze sind.

Zudem übt das, was in einer Region passiert, direkt oder indirekt auch Einfluss auf andere Gebiete aus. Neben dem natürlichen Erbe gibt es ein historisches, künstlerisches und kulturelles Erbe, das gleichfalls bedroht ist. Es geht nicht darum, etwas zu zerstören und neue, angeblich umweltfreundlichere Städte zu bauen, in denen zu wohnen nicht immer wünschenswert ist.

Die Geschichte, die Kultur und die Architektur eines Ortes müssen eingegliedert werden, so dass seine ursprüngliche Identität bewahrt bleibt. Deshalb setzt die Ökologie auch die Pflege der kulturellen Reichtümer der Menschheit im weitesten Sinn voraus. In direkterer Hinsicht ist gefordert, dass bei der Analyse von Fragen, die mit der Ökologie verbunden sind, den örtlichen Kulturen Aufmerksamkeit geschenkt wird, indem man die wissenschaftlich-technische Sprache in einen Dialog mit der Sprache des Volkes bringt.

Wenn die Beziehung des Menschen zur Umwelt bedacht wird, darf die Kultur nicht ausgeschlossen werden, und zwar nicht nur im Hinblick auf die Denkmäler der Vergangenheit, sondern ganz besonders in ihrem lebendigen, dynamischen und partizipativen Sinn. Deshalb führt das Bestreben, alle Schwierigkeiten durch einheitliche gesetzliche Regelungen oder technische Eingriffe zu lösen, dazu, die Vielschichtigkeit der örtlichen Problematiken zu übersehen, die ein aktives Einschreiten der Bewohner notwendig machen.

Sie müssen vielmehr aus der eigenen lokalen Kultur erwachsen. Weil das Leben und die Welt dynamisch sind, muss auch die Weise, wie man für die Dinge Sorge trägt, flexibel und dynamisch sein. Die rein technischen Lösungen laufen Gefahr, Symptome zu behandeln, die nicht den eigentlichen Problematiken entsprechen. Es ist nötig, sich die Perspektive der Rechte der Völker und der Kulturen anzueignen, und auf diese Weise zu verstehen, dass die Entwicklung einer sozialen Gruppe einen historischen Prozess im Innern eines bestimmten kulturellen Zusammenhangs voraussetzt und dabei verlangt, dass die lokalen sozialen Akteure ausgehend von ihrer eigenen Kultur ständig ihren zentralen Part übernehmen.

Nicht einmal den Grundbegriff der Lebensqualität kann man vorschreiben, sondern muss ihn aus dem Innern der Welt der Symbole und Gewohnheiten, die einer bestimmten Menschengruppe eigen sind, verstehen.

Viele höchst konzentrierte Formen der Ausbeutung und der Schädigung der Umwelt können nicht nur die lokalen Mittel des Fortbestands erschöpfen, sondern auch die sozialen Fähigkeiten zunichte machen, die eine Lebensweise ermöglicht haben, die über lange Zeit eine kulturelle Identität sowie einen Sinn der Existenz und des Zusammenlebens gewährt hat.

Das Verschwinden einer Kultur kann genauso schwerwiegend sein wie das Verschwinden einer Tier- oder Pflanzenart, oder sogar noch gravierender. Die Durchsetzung eines vorherrschenden Lebensstils, der an eine bestimmte Produktionsweise gebunden ist, kann genauso schädlich sein wie die Beeinträchtigung der Ökosysteme.

In diesem Sinne ist es unumgänglich, den Gemeinschaften der Ureinwohner mit ihren kulturellen Traditionen besondere Aufmerksamkeit zu widmen. Denn für sie ist das Land nicht ein Wirtschaftsgut, sondern eine Gabe Gottes und der Vorfahren, die in ihm ruhen; ein heiliger Raum, mit dem sie in Wechselbeziehung stehen müssen, um ihre Identität und ihre Werte zu erhalten.

Wenn sie in ihren Territorien bleiben, sind es gerade sie, die am besten für sie sorgen. In verschiedenen Teilen der Erde stehen sie jedoch unter Druck, ihr Land aufzugeben, um es für Bergbauprojekte bzw. Um von einer echten Entwicklung sprechen zu können, ist sicherzustellen, dass eine ganzheitliche Verbesserung der menschlichen Lebensqualität erbracht wird; und das bedeutet, dass man den Raum untersucht, wo sich das Dasein der Menschen abspielt.

Die Szenerien, die uns umgeben, beeinflussen die Weise, wie wir das Leben sehen, wie wir empfinden und wie wir handeln. Zugleich machen wir in unserem Zimmer, in unserem Haus, an unserem Arbeitsplatz und in unserem Stadtbezirk von der Umwelt Gebrauch, um unsere Identität auszudrücken.

Das positive und wohltuende soziale Leben der Bewohner verbreitet Licht in einer scheinbar ungünstigen Umgebung. Manchmal ist die Humanökologie, die die Armen inmitten so vieler Begrenzungen zu entwickeln vermögen, lobenswert.

Dem Gefühl der Beklemmung, das die Zusammenballung in Wohnhäusern und Räumen mit hoher Bevölkerungsdichte erzeugt, wird entgegengewirkt, wenn sich menschliche Beziehungen entwickeln, die sich durch Nähe und Herzenswärme auszeichnen, wenn sich Gemeinschaften bilden, wenn die Umweltbegrenzungen im Innern einer jeden Person, die sich in ein Netz von Gemeinschaft und Zugehörigkeit aufgenommen fühlt, kompensiert werden.

Auf diese Weise hört jeder beliebige Ort auf, eine Hölle zu sein, und wird zum Umfeld eines würdigen Lebens. Ebenso ist klar, dass die extreme Entbehrung, die in manchen Situationen erfahren wird, wo Harmonie, Platz und Möglichkeiten der Eingliederung fehlen, das Aufkommen von inhumanen Verhaltensweisen und die Manipulation der Menschen durch kriminelle Organisationen begünstigt.

Dennoch will ich betonen, dass die Liebe stärker ist. Viele Menschen in diesen Lebensumständen sind in der Lage, Bande der Zugehörigkeit und des Zusammenlebens zu knüpfen, die das Gedränge in eine Gemeinschaftserfahrung verwandeln, wo die Wände des Ichs durchbrochen und die Schranken des Egoismus überwunden werden.

Diese Erfahrung gemeinschaftlichen Heils ist das, was gewöhnlich kreative Reaktionen auslöst, um ein Gebäude oder ein Wohnquartier zu verschönern []. Wenn man von der Wechselwirkung zwischen dem Raum und dem menschlichen Verhalten ausgeht, benötigen diejenigen, die Gebäude, Stadtviertel, öffentliche Räume und Städte planen, den Beitrag verschiedener Fachgebiete, die es ermöglichen, die Vorgänge, die Symbolwelt und das Verhalten der Menschen zu verstehen. Es genügt nicht, die Schönheit in der Gestaltung anzustreben, weil es noch wertvoller ist, einer anderen Art von Schönheit zu dienen: Auch aus diesem Grund ist es so wichtig, dass die Ansichten der betroffenen Bevölkerung immer die Analysen der Städteplanung ergänzen.

Es ist erforderlich, dass die öffentlichen Plätze, das Panorama und die urbanen Bezugspunkte gepflegt werden. Wichtig ist, dass die verschiedenen Teile einer Stadt gut integriert sind und die Bewohner ein Gesamtbild haben können, statt sich in Wohnquartieren abzukapseln und darauf zu verzichten, die ganze Stadt als einen eigenen, gemeinsam mit den anderen genutzten Raum zu erfahren.

Jeglicher Eingriff in die städtische oder ländliche Landschaft müsste die Tatsache berücksichtigen, dass die verschiedenen Elemente des Ortes ein Ganzes bilden, das die Bewohner als ein kohärentes Bild mit seinem Reichtum an Bedeutungen wahrnehmen. Aus demselben Grund ist es sowohl für das städtische als auch für das ländliche Umfeld angebracht, einige Orte zu bewahren, in denen menschliche Eingriffe, die sie ständig verändern, vermieden werden.

Es handelt sich um eine zentrale Frage der Humanökologie. Wenn sich an einem bestimmten Ort schon chaotische Ansammlungen von baufälligen Häusern gebildet haben, geht es vor allem darum, diese Quartiere zu urbanisieren und nicht ihre Bewohner zu entwurzeln und zu vertreiben.

Wie schön sind die Städte, die auch in ihrer architektonischen Planung reich sind an Räumen, die verbinden, in Beziehung setzen und die Anerkennung des anderen begünstigen! In den Städten fahren viele Autos umher mit nur einem oder zwei Insassen. Dadurch wird der Verkehrsfluss erschwert, der Grad der Verschmutzung ist hoch, es werden enorme Mengen von nicht erneuerbarer Energie verbraucht, und es wird notwendig, weitere Autobahnen und Parkplätze zu bauen, die das städtische Gefüge beeinträchtigen.

Viele Fachleute stimmen darin überein, dass man den öffentlichen Verkehrsmitteln den Vorrang geben muss. Die Anerkennung der besonderen Würde der Person steht häufig im Kontrast zum chaotischen Leben, das die Menschen in unseren Städten führen müssen.

Das dürfte aber nicht dazu führen, den Zustand der Vernachlässigung und der Nichtbeachtung zu vergessen, unter dem auch manche Bewohner ländlicher Gebiete leiden, wo wesentliche Dienstleistungen nicht hingelangen und wo es Arbeiter gibt, die erniedrigt sind in Situationen der Versklavung ohne Rechte und ohne Aussichten auf ein würdigeres Leben.

Die Humanökologie beinhaltet auch einen sehr tiefgründigen Aspekt: Diese Beziehung ist unerlässlich, um eine würdigere Umgebung gestalten zu können. Das Akzeptieren des eigenen Körpers als Gabe Gottes ist notwendig, um die ganze Welt als Geschenk des himmlischen Vaters und als gemeinsames Haus zu empfangen und zu akzeptieren, während eine Logik der Herrschaft über den eigenen Körper sich in eine manchmal subtile Logik der Herrschaft über die Schöpfung verwandelt.

Zu lernen, den eigenen Körper anzunehmen, ihn zu pflegen und seine vielschichtige Bedeutung zu respektieren, ist für eine wahrhaftige Humanökologie wesentlich. Ebenso ist die Wertschätzung des eigenen Körpers in seiner Weiblichkeit oder Männlichkeit notwendig, um in der Begegnung mit dem anderen Geschlecht sich selbst zu erkennen.

Auf diese Weise ist es möglich, freudig die besondere Gabe des anderen oder der anderen als Werk Gottes des Schöpfers anzunehmen und sich gegenseitig zu bereichern. Die ganzheitliche Ökologie ist nicht von dem Begriff des Gemeinwohls zu trennen, einem Prinzip, das eine zentrale und Einheit schaffende Rolle in der Sozialethik spielt. Es verlangt auch das soziale Wohl und die Entfaltung der verschiedenen intermediären Gruppen, indem es das Prinzip der Subsidiarität anwendet. Unter diesen ragt besonders die Familie als Grundzelle der Gesellschaft heraus.

Die gesamte Gesellschaft — und in ihr in besonderer Weise der Staat — hat die Pflicht, das Gemeinwohl zu verteidigen und zu fördern. In der gegenwärtigen Situation der globalen Gesellschaft, in der es so viel soziale Ungerechtigkeit gibt und immer mehr Menschen ausgeschlossen und ihrer grundlegenden Menschenrechte beraubt werden, verwandelt sich das Prinzip des Gemeinwohls als logische und unvermeidliche Konsequenz unmittelbar in einen Appell zur Solidarität und in eine vorrangige Option für die Ärmsten.

Diese Option bedeutet, die Konsequenzen aus der gemeinsamen Bestimmung der Güter der Erde zu ziehen, doch — wie ich im Apostolischen Schreiben Evangelii gaudium [] auszuführen versuchte — verlangt sie vor allem, sich die unermessliche Würde des Armen im Licht der tiefsten Glaubensüberzeugungen vor Augen zu führen.

Es genügt, die Wirklichkeit anzuschauen, um zu verstehen, dass diese Option heute ein grundlegender ethischer Anspruch für eine effektive Verwirklichung des Gemeinwohls ist. Der Begriff des Gemeinwohls bezieht auch die zukünftigen Generationen mit ein. Die internationalen Wirtschaftskrisen haben in aller Härte die schädlichen Auswirkungen gezeigt, welche die Verkennung eines gemeinsamen Schicksals mit sich bringt, aus dem jene, die nach uns kommen, nicht ausgeschlossen werden können.

Ohne eine Solidarität zwischen den Generationen kann von nachhaltiger Entwicklung keine Rede mehr sein. Wenn wir an die Situation denken, in der der Planet den kommenden Generationen hinterlassen wird, treten wir in eine andere Logik ein, in die des freien Geschenks, das wir empfangen und weitergeben. Wenn die Erde uns geschenkt ist, dann können wir nicht mehr von einem utilitaristischen Kriterium der Effizienz und der Produktivität für den individuellen Nutzen her denken.

Wir reden hier nicht von einer optionalen Haltung, sondern von einer grundlegenden Frage der Gerechtigkeit, da die Erde, die wir empfangen haben, auch jenen gehört, die erst noch kommen. Die Bischöfe Portugals haben dazu aufgefordert, diese Pflicht der Gerechtigkeit zu übernehmen: Sie ist eine Leihgabe, die jede Generation empfängt und an die nächste Generation weitergeben muss.

Welche Art von Welt wollen wir denen überlassen, die nach uns kommen, den Kindern, die gerade aufwachsen? Diese Frage betrifft nicht nur die Umwelt in isolierter Weise, denn es ist unmöglich, das Problem fragmentarisch anzugehen.

Wenn wir uns bezüglich der Welt, die wir hinterlassen wollen, Fragen stellen, meinen wir vor allem ihre allgemeine Ausrichtung, ihren Sinn, ihre Werte. Wenn diese grundlegende Frage nicht lebendig mitschwingt, glaube ich nicht, dass unsere ökologischen Bemühungen bedeutende Wirkungen erzielen können.

Wird sie aber mutig gestellt, führt sie uns unweigerlich zu weiteren, sehr direkten Fragestellungen: Wozu gehen wir durch diese Welt, wozu sind wir in dieses Leben gekommen, wozu arbeiten wir und mühen uns ab, wozu braucht uns diese Erde?

Darum reicht es nicht mehr zu sagen, dass wir uns um die zukünftigen Generationen sorgen müssen. Wir müssen uns bewusst werden, dass unsere eigene Würde auf dem Spiel steht. Wir sind die Ersten, die daran interessiert sind, der Menschheit, die nach uns kommen wird, einen bewohnbaren Planeten zu hinterlassen. Bin inzwischen km gefahren.

Der Eindruck eines tollen kleinen Motors in einem schönen und gut verarbeiteten Auto bleibt! Der Verbrauch ging etwas zurück: Gute Fahrt mit Euerm Vehikel!

Skoda Yeti Experience 1. Was sollen die Hersteller denn auch sagen - vielleicht wir befürchten Langzeitschäden die sich erst nach Jahren einstellen. Welcher Hersteller hat den wirklich Langzeittests gemacht - ich habe bisher von keinem gehört.

Die meisten der Motoren die heute verbaut werden sind vor 5 Jahren oder nach länger geplant worden und da hat noch keiner an Bio? Ich will das gepanschte Zeug auch nicht tanken. Sollen sich die da "oben" um wichtige Sachen kümmern, als sich aus Langeweile son Mist auszudenken.

Das ist ja richtig, neu entwickelte Motoren in neuen Autos werden sicherlich diesen Anforderungen genügen. Gegen so kompentente "Agrarfachleute" kann man leider mit den besten Argumenten nicht andiskutieren: Masse wird produziert weil der Verbraucher billige Lebensmittel haben will! Viele Bauern bauen für Biosprit an, weil sie dafür mehr als für Lebensmittelanbau bekommen.

Ist ihnen das zu verdenken? Ihr würdet eure Arbeit auch am liebsten dort anbieten wo sie am besten bezahlt wird - oder etwa nicht? Es geben immer mehr Bauern auf, die freiwerdenden Flächen müssten dann zur Erhaltung der Kulturlandschaft mit öffentlichen Mitteln erhalten werden, diese enormen Kosten wird niemand aufbringen können.

Es gäbe da noch einige unwiderlegbare Argumente, aber Perlen vor die Hausschweine werfen, welcher Bauer will das schon? Du musst angemeldet oder registriert sein, um Beiträge verfassen zu können. Besucher kamen mit folgenden Suchen.

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