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Bücher aus / über Indien

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Online-Shopping mit großer Auswahl im Bücher Shop. Faszinierende, ungeschminkte Literatur über Indien, die es zu lesen lohnt. Wir stellen euch 11 Bücher über eines der abenteuerlichsten Länder dieser Welt vor. Wir stellen euch 11 Bücher über eines der abenteuerlichsten Länder dieser Welt vor.

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Der Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung zweiter Teil des Buches vernachlässige den landwirtschaftlichen Sektor, brächte die noch immer massenhafte Armut im Land kaum zur Sprache und stehe den neuen Wirtschaftsoligarchen des Landes zu kritiklos gegenüber. Die Wirtschaftselite zeige kaum Interesse an einer gesamtheitlichen Verantwortung für die Entwicklung Indiens.

Naipauls und kommt zu folgendem Urteil: Zwar wurden seit den Wirtschaftsreformen mehr Inder aus der Armut befreit als jemals zuvor in der Geschichte Indiens. Hier werden gerade einmal 3 Millionen Menschen direkt beschäftigt 12 Millionen unter Berücksichtigung der indirekten Arbeitsplätze — während die Gesamtzahl der Erwerbstätigen bei Millionen liegt.

Die Kritik eines unkritischen Optimismus ist mithin berechtigt. Zu einer gewissen romantisierenden Tendenz, die von Kritikern ebenfalls moniert wurde: Über den südindischen Staat Tamil Nadu schreibt French beispielsweise folgende Sätze, die weniger an eine Länderanalyse erinnern, denn an die Parodie einer insularen Idylle: The land is rich with vegetation, paddy fields and mango trees, and the view from the coast is filled with fishing boats, long painted skiffs with curved prows, catching kingfish.

Young men dive low for stone fruit — giant blue green mussels, which they pluck off the rocks. Das Buch ist deswegen freilich nicht weniger lesenswert. Ein Land mit 28 Bundesstaaten, deren Wirtschaftskraft, Traditionen und geopolitischen Positionen höchst inhomogen ausfallen. Ein wirklich ausgewogenes Bild von Indien ist auch auf Seiten noch eine enorme Herausforderung.

Die oben dargestellten Kritikpunkte indizieren, dass einige Aspekte Indiens zu wenig Aufmerksamkeit erhalten haben. Eine Stärke des Autors Patrick French besteht zweifelsohne in lebhaften Charakterstudien ausgewählter Persönlichkeiten des modernen Indien, die den beschriebenen politischen oder wirtschaftlichen Entwicklungen ein Gesicht geben.

Unter den portraitierten Persönlichkeiten Indiens finden sich unter Anderem Jawaharlal Nehru, seine Tochter Indira Ghandi, der self-made Milliardär Sunil Mittal oder auch einer der Anführer der anti-kapitalistischen und terroristischen Bewegung der Maoisten.

Patrick French [Jahrgang ] ist ein britischer Autor und Historiker mit einer Leidenschaft für Indien, das er in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach bereist hat. Bereits hat er sein erstes Buch über Indien veröffentlicht: Naipaul, das von Kritikern sehr positiv aufgenommen wurde. The Authorized Biography of V. Kompetenz in Microsoft Technologien, Software mit.

Er lebt in Indien und Deutschland. Mehr Beiträge - Webseite. Sebastian Zang April 2, Ansichten: Virani greift sehr viele Aspekte sexuellen Missbrauchs auf. Unter anderem beschreibt sie spezielle Institutionen in anderen Ländern, die mit wenig Aufwand im indischen Kontext repliziert werden könnten. Das Buch ist nicht mehr ganz druckfrisch und dennoch unglaublich aktuell: Mehr dazu im Interview auf im4change.

In den letzten Kapiteln des Buches widmet sie sich der Betreuung von Opfern und adressiert sowohl Angehörige als auch Betroffene. Sie meistert den Drahtseilakt zwischen erhobenem Zeigefinger und gutem Journalismus in diesen Kapiteln und jenen, in denen es um die Gesetzeslage geht, nicht immer; sie beschimpft Täter ganz offen und unverblümt und dramatisiert auch hin und wieder. Das tut ihrem Werk m. Es ist nicht notwendig — und beinahe unmenschlich — eine klinische Abhandlung zum Thema zu schreiben.

Einige der Szenen haben sich mir in den Kopf gefressen. Ich sehe sie förmlich vor mir. Sie hat es dem Leser nicht erspart.

Man könnte sich fragen, ob das Not tut? Die Kinder wurden auch nicht geschont. Manche Themen eignen sich nicht für eine Light-Version. Nichts für schwache Nerven also. Warum sollte man so etwas lesen wollen? Damals war gerade unser Blümchen geboren worden und ich schaffte es nicht über das eingangs eingefügte Fallbeispiel eines missbrauchten, dreimonatigen Babies hinaus.

Warum also sollte jemand die spärliche Freizeit einem solchen Buch widmen? Die Frage ist berechtigt. Die Antwort ist typisch indisch: Beim täglichen Genuss derselben scheinen indische Zeitungen voll zu sein von Berichten über sexuellen Missbrauch, an Kindern und Erwachsenen.

Aber wenn man sich in harten Debatten mit der Frage konfrontiert sieht, wie umfassend und akut das Problem denn nun wirklich sei, dann kommt man argumentativ ins Straucheln. Die Zahlen unterstützten den Grad der Besorgnis nämlich nicht. Das liegt zum einen an den Zahlen. Sie sind nicht vollständig. Es ist die Gesellschaft. Pinki Virani macht daraus auch keinen Hehl.

Sie legt sich zu Beginn des Buches auf die Zahlen 40 und 25 fest. Es ist die Reaktion auf sexuellen Kindesmissbrauch, die das Thema in Indien so dramatisch macht. Grundsätzlich vertrauen sich die Kinder ihren Eltern nicht an. Das liegt unter anderem an den Familienkonstellationen in Indien. Die Eltern sind nicht zum Vertrauen da, sondern zum Respektieren.

Zweitens sind Familien eng verbandelt. Zudem herrscht das Prinzip von izzat, wofür es keine wirklich treffende Übersetzung gibt. Ein in ganz Indien glaubt nicht Wikipedia! Es hat etwas mit dem indischen Konzept von Verschmutzung zu tun.

Indische Eltern also, die von ihrer achtjährigen Tochter erzählt bekommen, der Cousin oder Onkel o. Kann man das irgendwie ausbügeln? Hinzu kommt noch die Auffassung, was Familie in Indien überhaupt bedeutet. In einer zitierten Studie gilt dies auch für Richter: Das ist eine Seite der Grausamkeit des Themas in Indien.

Wohin sollen sich die Kinder wenden? Wer beschützt sie, nachdem sie sich offenbart haben? Ein weiterer von Pinki Virani sehr deutlich zum Ausdruck gebrachter Aspekt ist das kaputte und korrupte System: Die wissen, dass Kinder in ihren Heimen vergewaltigt werden. Dass sie diese Kinder einfach ins nächste Heim abschieben.

Dass es keine Untersuchungen und keine Konsequenzen gibt, wenn so etwas passiert. Und sie schreibt vom Rechtssystem. Dass es 15 Jahre dauert, bis so ein Fall endlich vor Gericht auftaucht. Dass die Gesetze nicht greifen. Weil die Richter und Anwälte nicht sensibilisiert sind.

Weil die Strafen zu lasch sind. Das sind nun für mich zwei riesige Gründe, warum sexueller Kindesmissbrauch in Indien schlimmer ist, als nackte Zahlen ihn je darstellen könnten. Dieses Buch sagt viel über das Thema aus. Aber auch über die Gesellschaft. Ich halte es für sehr lesenswert. Ein bisschen Politik, ein bisschen Wirtschaft, ein bisschen Gesellschaftskunde und ein guter Schuss nicht immer erfolgreicher Ironie machen den Seiten-Wälzer zzgl.

Luce, der zwischen und für die Financial Times in Neu Delhi stationiert war und in dieser Zeit nicht auf der faulen Haut gelegen hat, deckt eine ganze Bandbreite von Themen ab — ordentlich in Kapitel unterteilt: So clever Luces Analysen im Erscheinungsjahr auch geklungen haben mögen, so sind seine Ausführungen und Prognosen hinsichtlich der Beziehungen zwischen China, Indien und den USA heute einfach nur eine Zusammenfassung der vorgestrigen Nachrichten.

Doch trotz dieses lahmen Kapitels lohnt sich Luces kleine Ballade auf Indiens Widersprüche definitiv. In Spite of the Gods ist sowohl unterhaltsam als auch aufwühlend; voller lyrischer Betrachtungen, süffisanter Abrechnungen und energischer Sätze, die Ungereimtheiten beseitigen wollen. Erfrischend ist Luces kritischer und doch positiver Blick, der sich nicht davor scheut, unschöne Details beim Namen zu nennen, der gleichzeitig den Kopf aber nicht in den Sand steckt.

Das gehört sich auch so, denn bei all der Widersprüche, der Zwistigkeiten und absonderlichen Nachrichten, die aus Indiens weiten Landen herausfiltern, so steht das asiatische Jahrhundert — Klopf, Klopf — vor der Tür, und Edward Luce hat eine sehr angenehme Einleitung dafür geschaffen. Schon nach den ersten vier Geschichten kann ich zweifelsfrei sagen, dass es sich um eine lohnende Investition handelt, dieses Buch zu kaufen. Im Local Train zu sitzen und dabei über Frauen zu lesen, die sich selbst als randi bezeichnen und sich für 30 Rupien verkaufen, lässt Incredible India verpuffen wie den Rauch der beedis , die hier so gern geraucht werden.

Es geht um die kriminalisierten Prostituierten Indiens, die teilweise aufgeklärt sind und selbst dann nicht immer auf Kondomen bestehen können. Vorgestellt wird auch ein gesamtes Dorf in Andhra Pradesh , das von Prostitution lebt; wo jeder entweder Zuhälter, Kunde oder Teil einer alten Tradition ist — Mitglied einer Kaste, die früher Tempeltänzerinnen waren und heute mit deutlich weniger Firlefanz dem ältesten Gewerbe der Welt nachgehen.

Tempeltänzerinnen waren schon immer die Prostituierten der Priester.

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